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Westphal Architekten BDA - Bremen

Westphal News

Fassadendokumentation AWI Gebäude C - 30.04.2012

Die Fassade vollständig umgebauten AWI-Gebäude C ist fotografisch dokumentiert von Anke Müllerklein. Nach Fertigstellung der ganzheitlichen Fassadenbeleuchtung im Juni werden stimmungsvolle Dämmerungsmotive diese Serie ergänzen.

Architekt/in und Praktikant/in gesucht - 17.04.2012

Wir suchen kurzfristig eine/n Architekten/in mit mind. 5-jähriger Berufserfahrung für die Projektleitung sowie eine/n Praktikant/in für mind. 6 Monate mit sehr guten Kenntnissen in ArchiCAD, Photoshop und Modellbau.
Bitte bewerben Sie sich schriftlich mit Arbeitsproben und Lichtbild.

RIVA AM TAG DER ARCHITEKTUR - 04.04.2012

Unser Wohnungsbau RIVA-Wohnen zwischen den Flüssen auf dem Stadtwerder wurde ausgewählt für den Tag der Architektur in Bremen am 24.06.2012.

Wettbewerb Volksbank Bremen - 14.03.2012

Der Wettbewerb für den Neubau der Volksbank Bremen an der Domsheide ist entschieden. Unser Beitrag ist gemeinsam mit allen weiteren Wettbewerbsarbeiten in der Zeit vom 15.-28.03.2012 in der Kassenhalle der Bremischen Volksbank ausgestellt.

Neue Webseite - 01.03.2012

Wir freuen uns, Ihnen unseren völlig neu gestalteten Internetauftritt präsentieren zu können.

Fertigstellung AWI
Umbau Gebäude C - 24.02.2012

Sowohl die Aufstockung als auch die Neugestaltung der Fassade des Gebäude C vom Alfred-Wegener-Institut sind fertiggestellt und im Innenbereich von Klemens Ortmeyer fotografisch dokumentiert.

Wettbewerb Umbau Waldbühne - 17.01.2012

Der Wettbewerb für den Umbau und die Erweiterung der Waldbühne im Bremer Bürgerpark ist entschieden. Der Beitrag unseres Büros hat den 2. Preis gewonnen.

Partnerschaft - 01.01.2012

Verbunden mit den besten Wünschen zum Jahreswechsel freuen wir uns über die Aufnahme unseres langjährigen Mitarbeiters Klaas Dambeck in die Partnerschaft.

Neues Wohnen auf dem Stadtwerder - 17.11.2011

Die Gebäude RIVA I und RIVA II auf dem Stadtwerder in Bremen sind von Klemens Ortmeyer fotografisch dokumentiert und unter der Rubrik „realisierte Projekte“ abrufbar.

Siemenshochhaus in Bremen - 01.11.2011

Die Modernisierungsarbeiten der Fassade und Gebäudetechnik des Siemenshochhauses sind abgeschlossen. Das Gebäude wurde am 01. November 2011 an den Bauherrn termingerecht übergeben. Bis Ende Mai 2012 erfolgt der Umbau des Erdgeschosses zu einem Service Center.

schuppen eins Umbau des historischen Lagergebäudes - 01.11.2011

Vortrag an der Hochschule Bremen im Rahmen des Herbstprogramms 2011 des VDI Bremer Bezirksverein und des VSVi Bremen.

Baustart Pier 6 - 01.09.2011

Heute erfolgt der Baustart für das 6-geschossige Wohn- und Bürogebäude Pier 6 in prominenter Lage am Neuen Hafen in Bremerhaven.
Die Fertigstellung des Projektes ist für Dezember 2012 vorgesehen.

Engagierter Praktikant gesucht - 24.08.2011

Wir suchen zur Unterstützung unseres Teams kurzfristig eine/n engagierte/n Praktinkant/in für mindestens 6 Monate mit sehr guten Kenntnissen in ArchiCAD, Photoshop und Modellbau.
Bitte senden Sie Ihre schriftliche Bewerbung mit Arbeitsproben und Lichtbild an Frau Domin.

Wettbewerb Neubau Bremer Landesbank - 11.07.2011

Der internationale Einladungswettbewerb für den Neubau der Bremer Landesbank ist entschieden. Unser Beitrag ist im Rahmen des Ausstellung aller Wettbewerbsteilnehmer in der Kunsthalle am Domshof zu sehen.

Vortrag über das Elisabethhaus - 30.06.2011

Vortrag im Rahmen der Veranstaltungswoche Stadtumbau 2011 vom 29. Juni – 03. Juli 2011 in Bremerhaven.
Weitere Infos unter:
http://www.stulb.de/themenabende.html

Tag der Architektur - 26.06.2011

Der Neubau der Kindertagesstätte der Stiftung St. Petri Waisenhaus in Bremen-Osterholz wurde für den Tag der Architektur ausgewählt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch um 11.00 bzw. 13.00 Uhr, Ehlersdamm 62, 28307 Bremen-Osterholz.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.architektenkammer-bremen.de

Siemenshochhaus in Bremen - 31.05.2011

Das 16-geschossige Siemenshochhaus in Bremen ist komplett eingerüstet und die Fassadensanierung schreitet jetzt sichtbar voran.

Baubeginn schuppen eins - 27.05.2011

Der Baubeginn unseres Projektes schuppen eins ist erfolgt.

Richtfest Stadtwerder - 01.04.2011

Am 01. April 2011 erfolgt in feierlichem Rahmen das Richtfest unseres Projektes RIVA I und II „Neues Wohnen auf dem Stadtwerder“

Bauantrag Pier 6 - 25.02.2011

Für das Projekt Pier 6 – Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses in prominenter Lage am Neuen Hafen in Bremerhaven haben wir den Bauantrag gestellt, der Baubeginn ist für Juli 2011 vorgesehen.

Wettbewerb Stephanitorsbollwerk - 13.01.2011

Im internationalen Einladungswettbewerb „Neubau für zwei Bürogebäude am Stephanitorsbollwerk an der Weser in Bremen“ erreicht unsere Arbeit die engere Wahl.
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Westphal Projekte

schuppen eins in der Überseestadt Bremen

Konsul-Smidt-Straße 10, 28217 Bremen
Umbau des historischen Lagergebäudes "schuppen eins", Umstrukturierung von 25.000 qm Lagerfläche in ein Technik- und Erlebniszentrum für historische Fahrzeuge im Erdgeschoss sowie Wohn- und Büroflächen im Obergeschoss

Die Überseestadt Bremen mit dem alten Hafenrevier rechts der Weser entwickelt sich zunehmend zu einem pulsierenden Stadtteil.
Direkt am Europahafen gelegen kommt dem „schuppen eins“ mit seiner markanten Architektur für die weitere Entwicklung der Überseestadt eine herausragende Bedeutung zu.
Dieses hafenbezogene Kulturdenkmal in seiner ursprünglichen Industriearchitektur zu bewahren und der heutigen Zeit anzupassen steht bei der Umwandlung von ca. 25.000 qm Nutzfläche im Vordergrund. Das neun Meter hohe Erdgeschoss wird durch eine großzügige Eingangssituation und durch einen durchlaufenden Boulevard erschlossen und bietet ein beeindruckendes Ambiente für eine historische Automobilausstellung. Hier werden zukünftig Oldtimer ausgestellt, restauriert, gewartet, gelagert und verkauft.
Im Obergeschoss des Schuppens entstehen großzügige Büro- und Wohnlofts. Die Nutzer gelangen über einen geräumigen Autolift direkt mit ihrem Fahrzeug in das Obergeschoss. Dieses wird mit seiner Tiefe von über 50 Metern durch eine in das Volumen eingeschnittene Straße, die von mehreren Plätzen zur Gliederung des Gebäudes aufgeweitet wird, erschlossen.

wohnen in Egestorff

Stiftungsweg, 28235 Bremen
wohnen für Senioren von Morgen, 112 kostengünstige und altengerechte Wohnungen im Niedrigenergiestandard
Die Aufgabenstellung beinhaltet die Entwicklung eines Quartiers für 100 altengerechte und kostengünstige Wohnungen auf dem Gelände der Egestorff-Stiftung.

Das fußläufige Wegesysten auf dem Grundstück berücksichtigt eine dezentrale Erschließung aus dem umliegenden Quartier und greift vorhandene Wegebeziehungen von außen auf, um sie auf dem Grundstück weiterzuführen. Somit entsteht eine enge Vernetzung des neu entstehenden Wohnquartiers mit der umliegenden Bebauung und dem Gebiet der Egestorff-Stiftung.

Die Erschließung der Wohnungen erfolgt unter dem hohen Aspekt von sozialer Fürsorge und Begegnungsmöglichkeit aus den Nachbarschaftshöfen heraus.
Die Schenkel der eingeschossigen Wohnriegel begrenzen Nachbarschaftshöfe, welche der gemeinschaftlichen Begegnung dienen. Hier trifft man sich, sucht sich, findet Nachbarschaft statt.

Um einer monotonen Reihung von Gebäuden und Hof entgegenzuwirken, wird das Bebauungsmuster an drei Orten aufgelockert: Hier entstehen als identitätsstiftende Quartiersplätze zwei Obstwiesen und eine Freifläche mit Seerosenteich, Plätze von hoher Aufenthaltsqualität und Raum für Austausch und Geselligkeit.

Das städtebauliche Konzept ermöglicht eine stufenweise Realisierung des Vorhabens in mehreren Abschnitten:

Von Norden beginnend wird in einer ersten Baustufe Wohnraum für 76 neue Wohnungen geschaffen. Hierfür werden sechs Bestandsbaukörper abgerissen mit 48 vorhandenen Wohnungen, das entspricht einer Gesamtbilanz von max. 134 Wohnungen.
In einer zweiten Baustufe wird die gewünschte Wohnungsanzahl von ca. 112 Wohnungen erreicht, es verbleiben 32 Wohnungen im Bestand in vier Baukörpern, das entspricht einer Gesamtbilanz von 144 Wohnungen.
Eine mögliche, dritte Ausbaustufe über das gesamte Grundstück von 31.800qm ermöglicht die weitere Ansiedellung von Wohnungen auf eine Gesamtbilanz von ca. 154 Wohnungen.

Insbesondere für die Bauphasen werden somit Möglichkeiten aufgezeigt, Wohnraum im Bestand vorzuhalten, um die derzeitigen Bewohner nicht vollständig umsiedeln zu müssen, sondern nur den Teil, der von den zum Abriss bestimmten Baukörpern.

Hafenkopfgestaltung

Am Alten Vorhafen
27568 Bremerhaven
Neugestaltung des Hafenkopfes Geestemündung Bremerhaven
Der nördliche Seitenarm des Geestevorhafengeländes war ursprünglich die Zufahrt zum Alten Hafen und ist ein wesentliches Stück Zeitgeschichte Bremerhavener Stadtgründung. Unterschiedlichste Einflüsse aus der gegenwärtigen Stadtentwicklung führen zu einer Neubetrachtung dieses Ortes aufgrund folgender Aspekte:
  1. Erhöhung des Hochwasserschutzes um ca. 1,00 Meter.
  2. Schaffung von Freiraumflächen für die Paul-Ernst-Wilke-Gesellschaft.
  3. Außenraumgestaltung des Wasser- und Schifffahrtsamtes.
  4. Landesdenkmalpflegerische Aspekte.
  5. Aufwertung des öffentlichen Raumes.

Die vorliegende Arbeit untersucht den vorhandenen Ort hinsichtlich seiner zeitgeschichtlichen Bedeutung, seiner topografischen Einzigartigkeit und sucht eine Lösung, insbesondere die aktuelle Frage der Erhöhung des Hochwasserschutzes dahingehend zu beantworten, dass gleichermaßen ein in hohem Maße attraktiver öffentlicher Freiraum als auch ein zeitgemäßer Hochwasserschutz gewährleistet wird, ohne dass eine öffentliche Zugänglichkeit zu diesem Ort verwehrt wird.

Die historische Bedeutung von Wasser und Kajenflächen hatten verstärkt hafengewerblichen Charakter und dienten weniger der Aufenthaltsqualität für öffentliche Freiräume. Im Zuge der Aufwertung öffentlicher Freiräume sind insbesondere Wasser- und Kajenzonen beliebte Ziele im Bremerhavener Stadt- und Innenstadtgeschehen.
Aus diesem Grund verdient der betrachtete Ort erhöhte Aufmerksamkeit und sucht in der Lösung der Hafenkopfgestaltung eine gelungene Synthese von funktionalem Anspruch an den Hochwasserschutz als auch Aufenthaltsqualität in unmittelbarer Innenstadtnähe am Wasser mit signalhafter Ausstrahlung über die Lichtstelen bis hin zum Innenstadtbereich.

Port Service Tower

Kaiserschleuse
Bremerhaven
Neubau eines 20-geschossigen Bürogebäudes an der Kaiserschleuse Bremerhaven

Psychosoziale Hilfen

Admiralstraße
28215 Bremen
Neubau eines Wohnheimes mit Verwaltungs- und Gewerbeanteil für 60 behinderte Menschen

Infopavillon Weddewarden

Containerterminal CT IV, Bremerhaven - Weddew
Neubau eines Infopavillons in Weddewarden
Der Info-Pavillon liegt an einer Schnittstelle von Wegen, die den Containerterminal, das Dorf Weddewarden sowie den Nationalpark Wattenmeer erschließen und erfahrbar machen.

Die Gebäudetypologie wird entwickelt aus folgenden Parametern:
  • Berücksichtigung der vorhandenen Topografien und Strukturen des Deiches und der Wiesenlandschaft.
  • Ausdruck technischen Fortschritts durch Konstruktion und Materialwahl.
  • Öffnung zur Außenwelt und Darstellung seines Ausstellungsinhaltes.

Somit entsteht ein Gebäude, welches in die Deichkontur gebettet wird und auf der Landseite vollflächig verglast seine Ausstellungsinhalte dem ankommenden Besucher präsentiert.

Aufgrund seiner deichparallelen Geometrie ist das Gebäude absolut zurückhaltend in seiner architektonischen Präsenz, es ist gleichermaßen gebaute Landschaft und begehbare Skulptur auf der Deichkrone. Alle konstruktiv wirksamen Elemente sind aus sichtbarem Weißbeton geplant, konstruktiver Hochwasserschutz wird mittels einer seeseitigen integrierten Spundwand gewährleistet.

Die drei Ausstellungsinhalte des Pavillons sind Kultur, Natur und Technik.
Aufklärung zu den einzelnen Inhalten, Vermittlung der kontroversen Standpunkte und Darstellung einer gemeinsamen Perspektive ist Konzept der Ausstellungspräsentation und Hintergrund der Entwurfsidee.

Europahafen Bremen

Konsul-Schmidt-Straße
28217 Bremen
Neubau eines Büro- und Gewerbegebäudes am Kopf des Europahafens von Bremen

Bremer Wollkämmerei

Landrat-Christians-Straße
28779 Bremen-B
Umstrukturierung des ca. 40 ha großen Geländes der Bremer Wollkämmerei in Bremen-Blumenthal

Arbeitsgemeinschaft mit LohausCarl Landschaftsarchitektur
Das gründerzeitliche Fabrikgelände der Bremer Wollkämmerei wurde 2007 nach über 100 Jahren Tätigkeit geschlossen.
Im Zuge eines Dialogverfahrens sollte die Planung für eine städtebauliche Umstrukturierung für das ca. 40 ha große Gebiet des ehemaligen Betriebsgeländes entwickelt werden mit dem Ziel der Attraktivitätssteigerung aller städtebaulichen und freiraumplanerischen Abhängigkeiten des Quartiers.

Besondere Schwerpunkte hierbei sind die Fortführung des Weserweges und die Verbindung der angrenzenden Wohnquartiere, des Zentrums und des Marktplatzes mit dem Weserufer.

Unser Entwurf öffnet in der ersten Entwicklungsstufe die historische Wegachse im Osten des Geländes als neue Wegeverbindung zwischen Blumenthal und der Weser. Die bestehende Fläche zwischen den historischen Industriegebäuden wird vollflächig gepflastert, so dass eine großzügige Freifläche entsteht, welche von Fußgängern, Radfahrern und Anliegerverkehr gleichermaßen genutzt werden kann.
Auftakt der identitätsprägenden Straße bildet der neu gestaltete Platz an der Landrat-Christians-Straße, das Finale an der Weser wird durch einen Platz vor der Fliegerhalle mit einer Aussichtsterrasse vollendet.

Der im Westen bestehende Weserweg wir nach Osten verlängert. Im Rahmen der erforderlichen Maßnahmen für den Hochwasserschutz wird die bestehende, veraltete Spundwand in ihrer Höhe reduziert und eine neue Spundwand im rückwärtigen Bereich gesetzt, so dass eine Promenade direkt am Wasser entsteht, welche Fußgängern und Radfahrern ungehinderten Wasserblick ermöglicht.

Dieser Weserwanderweg mündet in eine großzügige parallel zur Weser angeordnete Freifläche mit dem Charakter einer grünen Düne. Die dünenartige Böschung umspielt die Hochwasserschutzwand, so dass diese nur in Teilbereichen in Form von Sitzbänken im Hochpunkt der Düne sichtbar wird.

Alfred-Wegener-Institut – Umbau Gebäude C

Am Handelshafen 12, 27570 Bremerhaven
Aufstockung und Neugestaltung der Fassade des Alfred-Wegener-Instituts Gebäude C

Das Gebäude C vom Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven wurde 1980 vom Architekten Wolfgang Westphal als reines Laborgebäude für das Institut für Meeresforschung erbaut. Bereits damals berücksichtigte man eine mögliche Aufstockung des Projektes, um ein Wachstum am Standort zu ermöglichen.

Das vorliegende Projekt greift die Aufstockungspotenziale auf und ergänzt das nunmehr viergeschossige Gebäude um eine neue Glasfassade, welche in der Flucht der außen liegenden Balkone angeordnet wird. Offen durchlüftet werden Aufheizungen vermieden und ganzjährige Lüftungsmöglichkeiten der angrenzenden Büros zu jeder Jahreszeit gewährleistet.

Die großformatig geschuppte Glasfassade orientiert sich in Proportionen und Geometrie am bestehenden Ordnungssystem und lässt Einblicke zur farbig gestalteten und wärmegedämmten Fensterfassade zu.

Das Innere der neuen Etage beherbergt die Büros für das Direktorium des Instituts. Die Flurzonen münden in Kommunikationszonen vor den Stirnfassaden und bieten Tageslicht und den Außenbezug auf die Stadtmitte. Gestaltet bis zum Mobiliar zeigt sich die neue Etage als helle, kommunikative und moderne Büroarbeitswelt des Direktorium vom Alfred-Wegener-Institut.

Gemeinschaftsgebäude Parkstraße

Parkstraße 113/115, 28209 Bremen
Neubau Gemeinschaftsgebäude „Radio Parkstraße“
Das Gemeinschaftsgebäude beherbergt Gruppenräume für eine Tagesstätte mehrfach körperlich und geistig behinderter Menschen in Bremen-Schwachhausen.

Im großzügigen Gartenbereich zwischen Standesamt Bremen und den ehemaligen Senatsgaragen Bremens entsteht ein einfacher Baukörper, welcher sich weitestgehend verglast zur denkmalgeschützten Gartenfassade der ehemaligen Senatsgaragen öffnet und somit die Nahtstelle zwischen innen und außen größtenteils verschwinden lässt.

Die klare Kubatur wird geprägt durch elfenbeinfarbene Faserzementtafeln, welche die deutliche Ordnungsstruktur unterstreichen und einen hellen, warmen Ausdruck ausstrahlen. Ergänzt wird diese Materialität durch die Holzfassade, die Wärme und Wohncharakter vermittelt und die Eingangssituation hervorhebt.

Die Außenanlagen des Gebäudes werden geprägt durch anthrazitfarbene Sichtbeton-Elemente, welche den Aufenthaltsbereich nach außen vergrößern und aus dem bestehenden Sockel des Gebäudes hervorwachsen. Die überdachte Holzterrasse des Gebäudes setzt sich in den Außenbereich fort und lädt zum Sitzen innen und außen ein.

Haus der Technik

Herwigstraße 44, 27572 Bremerhaven
Neubau des Haus der Technik, Fischereihafen in Bremerhaven
„Arbeiten im Licht des Wassers“ definiert das Konzept für den Neubau „Haus der Technik“ im Fischereihafen. Es entsteht ein klarer Baukörper, der entsprechend seiner Funktionshalle – Verkaufen, Büro, Lagern, Werkstätten - deutlich in seiner Kubatur gegliedert ist und auf den besonderen Standort am Wasser reagiert.

Großmaßstäblich öffnet sich das Gebäude dem Fischereihafen und lässt alle Blicke von außen in den lichtdurchfluteten inneren Verkaufs- und Lagerbereich sowie von innen auf den unmittelbar angrenzenden Fischereihafen zu.

Kreuzfahrt Terminal Columbuskaje

Columbuskaje 1, 27568 Bremerhaven
Umbau und Sanierung des ehemaligen Columbusbahnhof

Die Herausforderung für den Entwurf bestand darin, den Charme der sechziger Jahre zur Glitzerwelt der neuen Seetouristik in Beziehung zu setzen. Vom alten Columbusbahnhof blieb nur das Stahlbetonskelett übrig, alle Einbauten wurden entfernt. Typologisch prägend ist die neue Fassade, welche die bisherige Riemchenverkleidung ersetzt. Sie orientiert sich an den eigenen Dimensionen dieses Ortes: großmaßstäblich, unstädtisch und bewusst fernwirksam ist sie identitätsstiftend für den an- und abreisenden Seefahrenden als erstes bzw. letztes Haus der Stadt.

Diese Fassade besteht aus bis zu acht Meter langen Fertigteilen aus Weißbeton mit Zuschlägen aus norwegischem Granit, die dem salzhaltigen, oft orkanartigen Wind standhalten können.
Erstmals wurde hier eine fein gewaschene (in den Innenräumen abgesäuerte) Weißbetonoberfläche realisiert.
Auf der Landseite werden mit der zusätzlichen Verwendung von herkömmlich glatt geschalten Elementen Rahmen und Füllung ablesbar.
Die Fassaden der noch nicht umgebauten Galerien über dem ersten Obergeschoss, wurden lediglich gestrichen.

Im ursprünglichen dem Stückgutverkehr der Bahn vorbehaltenen Erdgeschoss entstand eine helle Abfertigungshalle mit Check-In-Schaltern, Sicherheitskontrolle und drei Gepäckbändern. Die im Obergeschoss gelegene Wartehalle, die ursprünglich auch die Gepäckabfertigung aufnehmen musste, bereitet heute auf die Weite der Schiffsdecks vor: Mit ihren eingestellten sechs Gates , der Information und dem „Blaubandcafe“ gibt die Beletage erstmals den Weg in die Ferne frei.

Der wesentliche Eingriff aber ist ein neues Erschließungskonzept: Außerhalb des Gebäudes wurden die Ströme der anreisenden und abreisenden Passagiere getrennt, der ehemalige Bahnsteig des Abfertigungsgebäudes wurde zu einem Busbahnhof umgeplant. Vor dem neuen Haupteingang am Nordkopf entstanden 380 Parkplätze für individuell anreisende Passagiere.

Hafenhaus Überseestadt

Hafenstraße 55, 28217 Bremen
Innenausbau des ehemaligen BLG-Gebäudes II der Überseestadt Bremen
Der Umbau des BLG-Gebäudes II ist ein reiner Innenausbau nach vollständiger Entkernung von Ausbau und Haustechnik des ehemaligen Funktionsgebäudes in der Überseestadt von Bremen.

Die unteren Etagen beherbergen Räume für die Zollabwicklung von Güterverkehr, die oberen Etagen beinhalten die Büroräume der Hafenbetriebsgesellschaft bremenports GmbH & Co. KG.
Entwurfsprägend ist die Öffnung der Flurzonen zu den Stirnseiten des Gebäudes, wodurch sich tagesbelichtete Kommunikationszonen ausbilden. Die Kernzone ist farblich prägnant hervorgehoben und mündet kurviert zu den neuen Aufenthaltsbereichen der Büroetagen.

Adelenstift

Am Heidbergstift 38, 28717 Bremen
Umbau und Erweiterungsmaßnahmen im Sozialzentrum Adelenstift in Bremen
Das Adelenstift auf dem Heidberg in Bremen - Lesum beherbergt 60 alkoholkranke ehemals obdachlose Menschen, die oftmals körperlich oder psychisch beeinträchtigt sind.
Ein 35.000 qm großer Landschaftspark umgibt die bauliche Anlage, welche aus einer historischen Villa des 19. Jahrhunderts sowie einem ergänzenden Neubau besteht.
Der Altbau wird nicht nur komplett saniert, sondern auch in seiner historischen Kontur wiederhergestellt.
Der Neubau flankiert rückwärtig die Villa und wird erschlossen über einen gläsernen Übergang, welcher auf beiden Geschossen die infrastrukturelle Vernetzung von Alt- und Neubau herstellt.
Ein dichter und zu schützender Baumbestand im Süden zum Park sowie ein nicht überbaubarer Abstandsstreifen zur Schnellstraße im Norden ließen einen nur sehr beengten Korridor für den Neubau zu. Bauliche Gruppierungen waren aufgrund des finanziell beengten Rahmens nicht planbar.
Somit entsteht ein klar gegliedertes und streng geordnetes Grundrissbild, welches mit einem Höchstmaß an Tageslichteinfall sowohl in den Bewohnerzimmern als auch in den Gemeinschaftsbereichen Wohnatmosphäre entstehen und den Park Bestandteil der Architektur werden lässt.
Die Fassade befreit sich von dem geordneten Zimmerraster und überzieht in Form einer Matrix die Kubatur: alternierende bodentiefe Fenstergrößen rhythmisieren die anthrazitfarbene Fassade aus Faserzementtafeln und werden optisch geschosshoch überhöht durch farblich abgesetzte Elemente.
Die naturfarbenen Holzfenster suchen materialen Bezug zur historischen Villa und stützen die vertikale Gliederung der Fassadentextur.

Alfred-Wegener-Institut Gebäude B

Am Handelshafen 12, 27570 Bremerhaven
Umbau und Sanierung vom Gebäude B in ein Labor- und Bürogebäude für Tiefseeforschung
Im Jahr 1963 errichtete der renommierte Architekt H. Bohnsack ein Büro- und Laborgebäude für das Institut für Meeresforschung in unmittelbarer Wassernähe. Die rasterbezogene Architektur weist die typologischen Merkmale der Architektursprache der ausgehenden 50er und beginnenden 60er Jahre auf. Dieses Haus im Bestand des Alfred-Wegener-Instituts wird umgebaut zu einem Labor- und Bürogebäude für Tiefseeforschung in den Obergeschossen sowie Schulungsräumen im Erdgeschoss.

Der neue Entwurf berücksichtigt diese streng gerasterte Sprache und lässt ein durchgängig geordnetes, ausdrucksstarkes, hochformatiges Fensterlochbild in der Fassade entstehen. Um dieses regelmäßige Bild im Sinne der ursprünglichen Entwurfsidee wiederum zu brechen, wird ein alternierendes Motiv in der Leibungsauskleidung entwickelt, welches abwechselnd im Brüstungs- bzw. Sturzbereich geschlossen ist, im Übrigen aber boden- und sturzbündig ein Großformat ausbildet. Die in natürlichen Aluminiumfarben beschichteten Fenster- und Leibungselemente werden ergänzt durch eine hinterlüftete anthrazitfarbene Tafel aus Faserzement mit liegenden Formaten.

Diese bewusst abstrakt farbig gewählte Fassadenfarbe resultiert aus der respektvoll gewählten Fortschreibung des baugeschichtlichen Zeitzeugen der Architektur im städtebaulichen Kontext hafengewerblich geprägter Architekturen.

Der innenräumliche Eindruck der neu entstandenen Labor- und Büroarbeitswelten wird geprägt von tageslichtdurchfluteten Flur- und Arbeitsräumen, welche durch alternierend, bodentiefe und deckenhohe Fensteröffnungen Außenbezug herstellt.
Somit wird der Ausblick in die atemberaubende Szenerie der Umgebung möglich, Nordseemündung und Hafenwirtschaft wirken greifbar nahe wie die Innenstadt und das AWI an der Columbusstraße.
Kontraststarke Oberflächen in weiß und anthrazit prägen die zurückhaltenden Hintergrund der Arbeitsräume, die Zugänge zu den Arbeitsräumen aus den Fluren werden farblich akzentuiert durch apfelgrüne Wand- und Deckenflächen und beleben die räumliche Wahrnehmung im Innenraum.

Elisabethhaus

Schillerstraße 113, 27570 Bremerhaven
Neubau und Sanierung eines Altenpflegeheimes mit 123 Betten

Das Elisabethheim mit der zugehörigen Matthäuskirche des Diakonischen Werkes Bremerhaven sollte um zwei Neubauten erweitert werden und künftig 123 Bewohnern ein neues Zuhause bieten.
Entstanden ist ein kraftvolles Ensemble, das einen für die Bewohner aller drei Häuser zu nutzenden, parkähnlichen Garten umschließt.

Der kubische Neubau ist zu den angrenzenden Straßen dreigeschossig und fasst mit seiner Höhe von knapp 10 Metern den Straßenraum. Zum innen liegenden Garten und zur Matthäuskirche staffelt er sich bis zu einem Geschoss ab. Der nördliche Gebäudeflügel stellt durch Aufnahme der Tiefe und der Fluchten der Matthäuskirche einen weiteren Bezug zum Bestand her.

Die Integration der Matthäuskirche in das bauliche Ensemble und die Neuformulierung des Kirchvorplatzes gibt dem Elisabethhaus seine besondere Identität und wertet das Quartier stadträumlich auf.

Das Erdgeschoss des Neubaus sieht einen großen Gemeinschaftsraum vor, der sowohl von den Bewohnern des Pflegeheims als auch von Bewohnern der Stadt als Stadtteilcafé genutzt werden kann.

EUROTOP Bremerhaven“ – Aufstockung Gatehouse

Eurogate Container Terminal Bremerhaven GmbH<
Neubau eines Konferenz- und Panoramageschosses auf dem Verwaltungsgebäude der Eurogate GmbH im Containerterminal Bremerhaven
Die Gatehäuser markieren den Übergang des Zollgrenzbezirkes von Europas längstem Containerterminal in Bremerhaven und sind Zeitzeugen der hafentypologischen Funktionsarchitektur der ausgehenden sechziger Jahre.

Zunehmende Konferenz- und Präsentationsansprüche bilden den Anstoß für den Umbau und die Aufstockung des Verwaltungsgebäudes für die Betreiberfirma Eurogate.

Der entwurfliche Ansatz der Aufstockung berücksichtigt die bestehenden Geometrien und vermittelt in seiner sprachlichen Aussage von Material und Fassade eine Fortschreibung mit zeitgemäßer Sprache an Großzügigkeit und Transparenz.

Der innerräumliche Charakter wird geprägt von kontraststarken, eleganten und zeitlosen Materialien, wie Glas, Holz und anthraziten Metalloberflächen.

Die außergewöhnliche Szenerie des unmittelbar angrenzenden Containerumschlages vor der Containerkaje wird allseitig erlebbar durch die bodentiefe Verglasung und die angrenzend umlaufende, freie Terrasse, welche den Betrieb des Containerumschlages zum Greifen nahe bringt.

Haus im Bürgerpark

Johann-Wichels-Weg 2, 27574 Bremerhaven
Neubau einer Wohn- und Pflegeeinrichtung für 60 demenzkranke und alte Menschen

Eine dichtbewaldete Situation mit Südausrichtung zu einer Lichtung bietet das einzigartige Grundstück vom ehemaligen Parkhotel.

Das Befinden und Verhalten von dementiell veränderten Menschen in einer Pflegeeinrichtung wird in hohem Maße von ihrer sozialen, aber auch baulichen Umgebung beeinflußt.
Somit wurde ein U-förmiges Gebäude entwickelt, welches einen Garten umschreibt und sich zur Lichtung nach Süden öffnet.
Vier Wohngruppen á 15 Bewohner teilen sich die in hohem Maße für dementiell erkrankten Menschen erforderlichen Gemeinschafts- und Bewegungsflächen.
„Das Grüne Zimmer“ – der dreiseitig umschlossenen Garten – ist dabei identitätsstiftend und bildet den fließenden Übergang zum öffentlichen Raum einer ansonsten verschlossenen Einrichtung.

Die Fassaden des zweigeschossigen Gebäudes werden geprägt von einer hellen, sandfarbenen Putzfassade, welche in geschoss- und zimmerweise versetzte großformatige Öffnungen gegliedert wird. Eingefügte Füllelemente aus terrakottafarbenen Faserzementtafeln verleihen dem Projekt einen warmen, abwechslungsreichen Charakter.

Kindertagesstätte in Bremen Osterholz

Sudwalder Straße/Ehlersdamm, 28307 Bremen
Neubau einer 4-zügigen Kindertagesstätte in Bremen Osterholz

Die St. Petri Waisenhausstiftung hat auf ihrem Grundstück in Bremen Osterholz zwischen Sudwalder Straße, Ehlersdamm und Osterholzer Feldmark, wo sich bereits bereits verschiedene Einrichtungen befinden, die der Betreuung von Kindern und Jugendlichen, heilpädagogischen Tagesgruppen, sozialpädagogischer Familienhilfe u.ä. Nutzungen dienen, eine 4-zügige Kindertagesstätte errichten lassen.

Auf der südöstlichen Grundstücksgrenze, angrenzend an den Fleet und die Osterholzer Feldmark, erschlossen über den Ehlersdamm, platziert sich der neu geschaffene Baukörper der Kindertagesstätte. Er nimmt mit seinen Abmessungen von ca. 45 x 20 m die Flucht der bestehenden Gebäude am Ehlersamm auf und bildet somit den südwestlichen Abschluß des Gebäudeensembles.

Die Kubatur paßt sich mit einem Vollgeschoss und einem geneigten Dachgeschoß in Abmessung und Höhenentwicklung an die umgebende Bebauung an. Zur Straße hin zeigt sich das Gebäude als eingeschossiger Baukörper mit einem überhöhten Dachgeschoß, zum Garten entwickelt sich dieses im Bereich der Gruppenräumen zu einem Vollgeschoss. Durch seine abgeschrägte Grundrissgeometrie und seine allseitig Wand und Dach umschliessende Haut aus vorgehängten farbigen Fassadenplatten erhält das Volumen einen skulpturalen Charakter. Dieser wird unterstützt durch die Anordnung von grossen, bildhaften Fensterelementen.

Im Inneren gliedert sich der Bau in die folgenden drei Einheiten:

Der mittlere Bereich nimmt die eigentlichen vier Gruppenräume - zwei pro Ebene - auf. Diese orientieren sich zum Garten nach Südosten und sind verbunden durch zentral gelegene Wasch- und Schlafräume, die von beiden Gruppen genutzt und eingesehen werden können.

Die Gruppenräume im Erdgeschoss haben über vorgelagerte Terrassen ebenerdigen Zugang in den Garten. Die beiden Gruppenräume im Obergeschoß haben je eine Dachterrasse mit vorgelagerten Außentreppen, über die die Kinder ebenso - auf direktem Wege - in den Garten gelangen.

Nördlich dieser zentral angeordneten Gruppenräume befinden sich im Erdgeschoß Therapie- und Büroräume, im Obergeschoss ein Differenzierungsraum.

Südlich davon ein ca. 80 m2 großer Mehrzweckraum, der sowohl von den Kindergruppen, als auch - unabhängig vom Kindergartenbetrieb - zu anderen Zwecken genutzt werden kann. Diesem vorgelagert ist eine eigene Terrasse, die sich zum Fleet hin nach Süden orientiert. Im Geschoss darüber liegt eine der beiden Dachterrassen mit einem angrenzenden Musikraum.

Die horizontale Erschließung dieser drei Einheiten erfolgt über einen mittig angeordneten Flur, der parallel zum Ehlersdamm verläuft. Dieser weitet sich an wichtigen Punkten im Haus zu „Plätzen“ und Vorzonen auf und gliedert somit die Länge des Gebäudes auch im Inneren. Derartige Bereiche sind zum Beispiel die Garderoben der Kinder als Entree für die Gruppenräume, die Spielarena, der Mehrzweckraum oder die Wartezone im Therapierbereich.
Die vertikale Erschließung im Haus erfolgt durch eine zentral gelegene zweiläufige Treppe, deren Treppenauge als großzügige „Spielarena“ mit Sitzstufen ausgebildet ist. Diese kann sowohl zum Spielen und Klettern als auch als „Auditorium“ zum Vorlesen oder für besondere Aktivitäten genutzt werden.

Eine weitere Möglichkeit der vertikalen Erschließung bietet der behindertengerecht Aufzug. Dieser ermöglicht zum einen den barrierefreien Transport von gehbehinderten Menschen, zum anderen erleichtert er auch den alltäglichen Essentransport von der Küche des Nachbarhauses in die geschoßweise angeordneten Pantryküchen bzw. Gruppenräume.

Die Gruppen und Therapieräume orientieren sich nach Südwesten zum parkartigen Garten, zum Ehlersdamm hin sind Nebennutzräume wie WCs, Küche und Lagerräume bzw. Büro und Personalraum für die Mitarbeiter angeordnet.

Das Gebäude ist im Inneren licht und hell. Selbst die mittig angeordneten Flure erhalten im Erdgeschoss durch das große Treppenhausfenster und im Obergeschoss durch die Fenster entlang der Dachterrassen viel Tageslicht.

Cafeteria Krankenhaus Links der Weser

Senator-Weßling–Straße 1, 28277 Bremen

Umbau der Cafeteria im Krankenhaus Links der Weser

Aufgabenstellung war der Umbau einer bestehenden Cafeteria vom Krankenhaus Links der Weser, die nicht nur für Bedienstete und Patienten, sondern auch für Besucher Aufenthaltsqualität bietet, sowohl für Quick-Snacks als auch für längere Verweildauer.
Unter Berücksichtigung der Erfüllung aller Ansprüche an einen reibungslosen Funktionsablauf von der Essensaus- bis hin zur Essensrückgabe, sucht der Entwurf eine gestalterische Klarheit und zeitgemäße und moderne Ausstrahlung. Die Erweiterung der vorhandenen Cafeteria durch einen großen Wintergarten stellt eine wesentliche räumliche Verbesserung dar und bietet tageslichtdurchflutete Sitzplätze mit freiem Ausblick auf die erweiterte Gartenlandschaft des Areals.
Großdimensionierte Schiebetüren gewähren Austritt zu einem gestalteten Außensitzbereich unter Lamellen, die den aktiven Sonnenschutz der großflächigen Verglasung vom Wintergarten darstellen. Ein schwarzer Schieferbelag kontrastiert mit metallischen, frischen Grüntönen und bietet der neuen Cafeteria eine Ausstrahlung und Eleganz im Krankenhausumfeld.
Der Umbau erfolgte im laufenden Betrieb des Krankenhauses.

Zentrale Notfallaufnahme im Krankenhaus Links

Senator-Weßling-Straße 1, 28277 Bremen
Umbau und Neugestaltung der zentralen Notfallaufnahme im Krankenhaus Links der Weser
Die Neugestaltung der zentralen Notfallaufnahme im Krankenhaus Links der Weser wurde notwendig auf Grund von veralteten Strukturen und nicht mehr zeitgemäßen Abläufen im Bereich der Notfallambulanz. Neben der Erfüllung aller funktionalen Ansprüche an einen reibungslosen Ablauf, von der Ankunft der Rettungswagen bis hin zur Erstversorgung bzw. Weiterleitung an die entsprechenden Stationen, sucht der Entwurf eine gestalterische Qualität, welche eine klinische Atmosphäre weitestgehend vermeidet und sowohl für Patienten als auch für Pflege- und Einsatzpersonal eine Qualität sucht, die ein hohes Maß an beruhigender Atmosphäre bietet.

Unter dem Einsatz von warmen, dunklen Farbtönen einerseits als auch Holzoberflächen in kirschroter Tönung, bietet diese Zentrale Notfallaufnahme ein bisher nicht gekanntes Potential an moderner Krankenhausarchitektur.

Der Umbau der zentralen Notfallambulanz erfolgte im laufenden Betrieb und erforderte ein Höchstmaß an Logistik für die Abwicklung der nicht unterbrochenen Funktionsabläufe.

Quartiersbildungszentrum Robinsbalje

An der Robinsbalje 10, 28259 Bremen
Neubau eines Quartiersbildungszentrums und Erweiterung der Grundschule an der Robinsbalje
Die Grundschule an der Robinsbalje in Bremen-Huchting wird im Schuljahr 2007/2008 zur Ganztagsschule erweitert. Die bestehenden Trakte A und B bieten nicht mehr ausreichend Raum, um alle 18 Klassen ganztags gerecht versorgen zu können, so dass für die Mittagsversorgung und die fehlenden Unterrichtsräume ein Neubau erforderlich wird.
Diese Räumlichkeiten werden ergänzt durch ein Quartiersbildungszentrum. Dieses hat zum Ziel, die stadtteilbezogene Vernetzung von Schulen mit Kinderbetreuungseinrichtungen, Jugendhilfe und weiteren Beratungs- und Förderangeboten zu schaffen und somit die Lebenssituation und Steigerung der Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen, besonders aus sozial benachteiligten Familien, zu verbessern. Vorbild hierfür sind die niederländischen „Vensterscholen“, unter deren Berücksichtigung ein entsprechendes Rahmenkonzept und Raumprogramm entwickelt wurde.

Der 2-geschossige Neubau entsteht direkt an der Straße, zwischen dem vorhandenen Gebäudetrakt A und der angrenzenden Kindertagesstätte.
Die Haupterschließung des Neubaus erfolgt vom Schulhof über ein nordseitig angeordnetes Foyer, welches den Mehrzweckbereich Mensa, das Quartiersbildungszentrum und die Grundschulerweiterung verbindet.

Vom Foyer gelangt man direkt in die Mensa, die sich zu drei Seiten sowohl zur Strasse, als auch zum benachbarten Schulgebäude und zum angrenzenden Schulhof öffnet und somit zum neuen Mittelpunkt des Schulgeschehens wird.

Der eigentliche Zugang ins Quartiersbildungszentrum führt jedoch über eine einladende Außentreppe von der Strasse aus direkt ins Foyer im 1. Obergeschoss. Über eine Wartezone mit integrierter Teeküche gelangt man in die Beratungsbüros und Gruppenräume.
Die Wartezone des Quartiersbildungszentrums bietet Blickverbindungen in das zweigeschossige Foyer und lässt trotz der drei unterschiedlichen Nutzungen eine gemeinsamer Identität entstehen.

Gemäß den Vorbildern der niederländischen Vensterscholen öffnet sich das Gebäude, insbesondere in den öffentlich zugänglichen Bereichen wie Mensa und den Räumen des Quartiersbildungszentrum, mit lang gezogenen Fensterbändern nach außen, die Einblick in das innere Geschehen bieten und die Stadtbewohner zum Betreten des Hauses einladen.

Wohnen zwischen den Flüssen

Wasserkunst 9, 28199 Bremen
Neubau von zwei Wohngebäuden mit 38 Wohnungen und Tiefgarage auf dem Stadtwerder

Der Stadtwerder in Bremen ist eine Halbinsel, die sich auf einer Länge von 6 km nördlich der Neustadt bis nach Habenhausen zwischen der Weser und der Kleinen Weser erstreckt.
Im mittleren Teil der Halbinsel entsteht neben dem 1871–73 im historistischen Stil errichteten Wasserturm, der umgangssprachlich aufgrund seiner besonderen Form als „Umgedrehte Kommode“ bezeichnet wird, ein neues Stadtquartier, das durch seine zentrale Lage in der Stadt und die gleichzeitige Nähe zur Natur und zum Wasser besonders interessant und attraktiv ist.

Die Gestaltung dieses neuen Stadtquartiers stellt nach einer fast 15-jährigen Entwicklungsphase eines der wichtigsten innerstädtischen Bauprojekte Bremens dar.

Im Herzen dieses neu gestalteten Quartiers befindet sich das Gebäudeensemble RIVA I und RIVA II von Westphal Architekten BDA. Grundlage für die Planung war der erste Preis eines internationalen Architektenwettbewerbs von 2009.

Die Baukörper flankieren den Abschluss des zentralen Grünbereiches vor der umgedrehten Kommode und stehen symbolisch für die Bedeutung des öffentlichen Freiraumes auf dem zukünftigen Stadtwerder, ist dieser doch erst nach Fertigstellung dieses städtebaulichen Projektes für alle Menschen wirklich zugängig und erlebbarer Bestandteil der Innenstadt von Bremen.

Die wesentlichen Entwurfs- und Gestaltungsmerkmale sind bei beiden Häusern gleich: ein bewusst großzügiger Eingangsbereich führt aus dem öffentlichen Raum des Stadtwerder in ein tageslichtdurchflutetes Treppenhaus, welches in die fünf Etagen der Wohnhäuser und seiner jeweils 19 Wohnungen leitet.
Das Tageslicht begleitet den Nutzer weiter auf dem Weg nach Betreten der Wohnungen, welche wahlweise zwei, drei oder vier Zimmer haben und entweder zur „Kleinen Weser“ oder zur „Umgedrehten Kommode“ orientiert sind.
Loftartiges Wohnen mit fließenden Übergängen zwischen den einzelnen Nutzungszonen ist hier gleichermaßen möglich wie klar abgegrenzte Räume innerhalb der Wohnungen, welche von 65 bis maximal120 qm groß sind.
Eines haben alle gemeinsam: tageslichtdurchflutete Räume mit bodentiefen Fenstern, großzügige Terrassen und einen atemberaubenden Blick über den Stadtwerder.
Die Fassaden vermitteln Einheit und Vielfalt gleichermaßen:
Einheit aus der ruhigen, hell strukturierten Körnung des Putzes, Vielfalt aus den anthraziten Fensterelementen, die mäandrierend und alternierend reagieren auf die individuellen Bedürfnisse der dahinter wohnenden Menschen.

Neubau Aussichtsturm in Weddewarden

Containerterminal CT IV, Bremerhaven - Weddew
Projekt im Rahmen der Kulturhauptstadtbewerbung Bremens 2010
Auf der Suche nach einer gestalterischen Identität für den Turm an diesem einzigartigen Ort, am nördlichsten Punkt des Landes Bremen, steht eine historische Fotographie von Karl Blossfeld Pate: Die „Kompassblume“ bildet je nach Entfaltungsmöglichkeit, nach Himmelsrichtung, nach Klima ihre knospen oder Blüten aus, die wir als Metapher und als Analogie zu den Aussichtsformen des Turmes interpretieren.
Die Blüten wachsen in verschiedene Himmelsrichtungen bis sie ihren optimalen Platz zur Entfaltung der Blüte gefunden haben.
Analog zu diesem Bild staffelt sich der Turm über vier Aussichtsplattformen und ermöglicht hiermit dem Besucher differenzierte Ausblicke in unterschiedlichen Höhen:
  1. den Blick auf das historische Dorf Weddewarden
  2. den Blick auf den angrenzenden Nationalpark Wattenmeer
  3. den Blick auf die atemberaubende technische Szenerie vom Containerumschlag am CT IV
  4. den Blick auf die Nordseemündung

Nebennutzräume im Erd- und Untergeschoss bilden eine Verwurzelung des Turms mit dem Erdreich und suchen das Beziehungsgeflecht des vertikalen Elements zur ausschweifenden Landschaft und des zugehörigen Wegesystems.

Alfred-Wegener-Institut

Am Handelshafen 12, 27570 Bremerhaven
Neugestaltung des zentralen Eingangsbereichs und Errichtung des Forums für das Alfred-Wegener-Institut
Der zentrale Eingangsbereich des Alfred-Wegener-Instituts wird der zeitgemäßen Gestaltung angepasst und auf ein zweigeschossiges Volumen erhöht.
Die Fassaden der angrenzenden Gebäude zeigen ihre Materialität auch im Inneren des neuen Foyers: historischer Ziegel, anthraziter Faserzement und farbiger Putz werden erlebbar und heben den öffentlichen Charakter des neuen Eingangsbereichs. Ein hinterleuchteter Tresen aus Mineralwerkstoff zeigt dem Besucher mit einer bedruckten Fotografie einer Eislandschaft das Arbeitsumfeld des Forschungsinstituts.
Filigrane Stahlkonstruktionen tragen ein Glasfaltwerk, welches den zusätzlich gewonnenen Raum überspannt und weitere Belastungen der angrenzenden Fassaden vermeidet. Das neu errichtete AWI-Forum definiert einen glasüberdeckten Außenraum zwischen Gebäude C, A und dem neuen Foyer, dieser geschaffene Raum ist gleichermaßen Erschließungsbereich zum Aufzug, Vortrags- und Versammlungszone sowie Kommunikationsbereich aller Mitarbeiter im Herzen des Alfred-Wegener-Instituts.

Neubau Wohn- und Geschäftshaus am Neuen Hafen

Am Neuen Hafen, 27570 Bremerhaven
Die erfolgreiche städtebauliche Entwicklung „Am Neuen Hafen“ in Bremerhaven wird durch das geplante sechsgeschossige Wohn- und Geschäftshaus „Pier 6“ in direkter Nachbarschaft zu den t.i.m.e.Port-Gebäuden mit Südwestblick über den Neuen Hafen und die Weser fortgesetzt.

Vorgesehen ist die Errichtung von acht Wohnungen in den oberen Geschossen mit Größen von 90 bis 170 qm, Büroflächen zwischen 160 und 500 qm sowie einer hochwertigen Restaurantfläche im Erdgeschoss mit direkter und attraktiver Anbindung an die Promenade vom Neuen Hafen.

Der erst vor einem Jahr verabschiedete B-Plan für das Areal rund um den Neuen Hafen ermöglicht nun erstmalig wohnen an diesem Standort und schafft attraktiven Wohnraum mit unmittelbarem Wasserbezug sowie direkter Anbindung an die Bremerhavener Innenstadt.

Die Fassade erhält eine Verblendung aus hellen kohlegebrannten Ziegeln mit anthraziten, umlaufenden und mäandrierenden Fensterbändern, die dem Gebäude ein unverwechselbares und modernes Erscheinungsbild geben.

Alle barrierefreien Drei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen in den Obergeschossen erhalten großzügige Balkone und Terrassen nach Südwesten und sind über die meist bodentiefen Verglasungen lichtdurchflutet. Zur besonderen Ausstattung der Nutzungseinheiten gehören u. a. Parkettböden, hochwertige Sanitäranlagen sowie Fenster mit Drei-Scheiben-Verglasung. Eine hervorragende Energieeffizienz wird u. a. durch den Einsatz von aus regenerativen Energiequellen gewonnener Fernwärme, hochgedämmter Bauteile sowie einer optimierten Gebäudetechnik (z.B. kontrollierte Wohnraumbelüftung) erreicht.

Der Baustart für das Projekt erfolgte im Herbst 2011, die Fertigstellung ist für den Ende 2012 vorgesehen.

Luisenblock Ost Berlin Mitte

Luisenblock Ost, 10117 Berlin
Neuordnung des Quartiers Luisenblock Ost

Das Wettbewerbsgebiet Luisenblock Ost bildet den östlichen Abschluss des Entwicklungsbereiches „Hauptstadt Berlin – Parlaments- und Regierungsviertel“.

Da die Bestandsbebauung dieses städtebaulich bedeutsamen Quartiers ungeordnet und geprägt durch eine Mischung aus unterschiedlichen denkmalgeschützten, erhaltenswerten und abrissreifen Gebäudetypen ist, soll eine der Lage und Funktion angemessene Neuordnung der Bebauung, der Erschleißung und der Freiflächen entwickelt werden. Zentrale Aufgabe ist dabei die Gestaltung des östlichen Abschlusses des „Band des Bundes“, der mit der anstehenden Erweiterung des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses an die Luisenstraße herangeführt wird.

Im Luisenblock wird als zentrales gliederndes Element im „Foyer des Bundes“ die innere Erschließungsachse des Marie-Elisabeth-Lüders-Haus und der angrenzenden Regierungsbauten aufgegriffen und in eine öffentliche Freifläche transformiert, die über mehrere Ebenen bis an die Spree fortgeführt und dort in der „Spreeterrasse“ räumlich abgeschlossen wird.

Südlich wird sie gefasst durch die neuen Bundestagbauten, nördlich durch städtische Nutzungen, welche die Fluchten und Abmessungen des Marie–Elisabeth-Lüders-Hauses fortführen. Die hierdurch räumlich definierte mittlere lang gezogene Freifläche gliedert das Planungsgebiet ebenso wie die im Norden fortgeführte Otto-von-Bismarck-Allee, die im „Luisenpark“ ihren räumlichen Abschluss findet.

Fliegerhorst Oldenburg

Fliegerhorst Oldenburg
Umstrukturierung von 310 ha militärisch genutztem Gelände in neue Typologien
Arbeitsgemeinschaft mit Atelier Schreckenberg Planungsgesellschaft mbH, Landschaftsarchitekten
Der stillgelegte, ehemalige Fliegerhorst Oldenburg liegt im Nordwesten der Stadt Oldenburg und im Osten des Landkreises Ammerland.
Das Wettbewerbsgebiet gliedert sich in drei Bereiche, für die unterschiedliche Entwicklungsschwerpunkte gesetzt werden. Für den südlich gelegenen Teil mit einer Größe von 88 ha soll ein städtebauliches Konzept für Nachnutzungen im Bestand entwickelt werden. Für einen nördlich angrenzenden Bereich in einer Größe von 33 ha sollen Ideen unter dem Schlagwort „Landschaften auf Zeit“ gefunden werden. Der größte Teil im Wettbewerbsgebiet, ca. 188 ha, ist als landschaftlicher Regionalpark zu überplanen.

Um die Flächen der ehemaligen Kaserne und des Fliegerhorsts in Oldenburg nachhaltig zu entwickeln, ist eine Strategie notwendig, die die bestehende Struktur mittels einer prozesshaften Entwicklung in eine neue Nutzung und Bedeutung überführt. Der Entwurf wird diesem Grundsatz gerecht, indem historisch gewachsene Strukturen wie das Rundflugfeld oder die Kasernenanlagen schrittweise mit neuem Leben und Funktionen gefüllt werden. Dabei werden Vorgehensweisen und Inhalte notwendig, die mit den Besonderheiten des Ortes arbeiten, um auf diese Weise neue, anspruchsvolle Adressen im Oldenburger Stadtraum zu bilden. Tragende Idee der Planung ist die Entwicklung und Umsetzung von wirtschaftlich autarken Konzepten, so dass insbesondere die Freiflächen von den Betreibern und Akteuren betrieben und unterhalten werden.

Das Gebiet wird durch vier räumliche Nutzungen definiert:
Wohnen im StadtWald
Sciencepark
Ornamental Farm
Grüne Korridore/Baumschule und extensiver Landschaftspark

Alle vier Nutzungsbereiche sind durch prägende Achsen und Wegeverbindungen, die sich aus der umgebenden Siedlungsstruktur ableiten, miteinander verbunden und schaffen eine Klammer vom Siedlungs- zum Landschaftsraum.

Hafenvorstadt Überseestadt Bremen

Überseestadt, 28217 Bremen
Städtebauliche Qualifizierung des Gebietes um den Hafenvorstadtpark in der Überseestadt Bremen

Arbeitsgemeinschaft mit Freiflächenplaner WES, Hamburg
Der Europapark wird zukünftig der identitätsstiftende Quartiersmittelpunkt des Planungsgebiets sein. Das vorliegende Konzept stärkt diesen Ort, indem es den Park als Rückgrat für das neue Planungsgebiet definiert und die Vernetzung über den Park hinweg zwischen den einzelnen Nachbarschaften und zu den an das Gebiet angrenzenden Grundstücken orthogonal ausrichtet.

Zwischen den grünen Wegenetzen spannen sich Quartiere und Nachbarschaften. Diese Baufelder ermöglichen mit ihrer Größe von ca. 2000 - 2500 m2 unterschiedliche Bebauungsdichten und eine zeitlich gestaffelte Entwicklung des Planungsgebiets unter der Berücksichtigung folgender Vorgaben:
Um den Park mit seinen organisch geschwungenen Baumfeldern zu stärken, erfordert die parkbegleitende Bebauung eine präzise formulierte stadträumliche Kante mit einer durchlaufenden Gebäudehöhe von fünf Geschossen. Diese Bebauung ist gleichermaßen die 1. Entwicklungsstufe.

Diese neu geschaffene Randbebauung fasst den Straßenraum und grenzt das Gebiet gegen die Hafenbahn im Norden und das Gewerbegebiet im Süden ab. Die Bebauung ist bis auf wenige Ausnahmen 5-geschossig, lässt aber in ihrer Ausrichtung eine infrastrukturelle Vernetzung mit den angrenzenden Gebieten zu, insbesondere für zukünftige Erweiterungsmöglichkeiten in Richtung Weser.
Im Inneren des Planungsgebiets ist bei Einhaltung der o.g. Maßgaben eine Differenzierung der Gebäudehöhen und ein Wechselspiel von Dichte und Weite möglich, so dass hier orientierungsfördernde Orte und differenzierte Freiräume mit hohen Aufenthaltsqualitäten entstehen.

Rembertikreisel Bremen

Rembertiring/Rembertikreisel, 28203 Bremen
Städtebauliche Gestaltung Rembertikreisel, Darstellung der im Gestaltungsbeirat erörterten Planungen

Projektgemeinschaft mit BPR Bernd F. Künne & Partner
Der Rembertikreisel ist Bestandteil eines übergeordneten Verkehrskonzeptes Bremens aus den 60er-Jahren, welches den Ost - West verlaufenden Verkehr großspurig durch die Bremer Innenstadt führt.
Die Folge sind hohe Emissionsbelastungen der angrenzenden Quartiere und deren Trennung durch die ca. 40.000 Fahrzeuge pro Tag.
Gemeinsam mit dem Büro BPR Professor Künne und Partner wurden vier Varianten für die städtebauliche Umgestaltung des Quartiers entwickelt, welche eine Verdichtung und Neuordnung der angrenzenden Wohn- und Arbeitsquartiere zum Ziel hat.

Überseepark Bremen

Überseestadt, 28217 Bremen
Der Überseepark ist Teil des Stadtentwicklungsgebietes Überseestadt und erstreckt sich vom Großmarkt bis zum Wendebecken sowie vom Holz- und Fabrikhafen bis zum Weserufer.
Der Fortbestand und die Weiterentwicklung der bestehenden Gewerbegebiete waren Voraussetzung für die Neuordnung von Infrastruktur und vorgesehener Umnutzung wie Wohnen und Büros. Die beabsichtigte Wohnbebauung „Hafenkante“ ermöglicht unverbaubaren Wasserblick nach Westen und rückwärtige Erschließung bis zum „Molenturm“.

Gesundheitspark Friedehorst

Wilhelm-Kaisen-Kaserne, 28717 Bremen
Umstrukturierung des 8,80 ha großen, ehemals militärisch genutzten Geländes der Wilhelm-Kaisen–Kaserne in Bremen-Lesum
Auf der Suche nach einem übergeordneten Konzept für das gesamte Areal berücksichtigt der Entwurf die bestehenden räumlichen Strukturen von Friedehorst gleichermaßen wie die des ehemaligen Kasernengeländes.
Die neu entstehende Ordnung greift die vorgefundenen Räume auf und verwebt sie zu einem neuen, identitätsstiftenden Ganzen. Somit wird eine ganzheitlich räumliche Mitte geschaffen, welche die deutliche Handschrift eines „Parks“ trägt.
Der Verlauf dieses Parks findet seinen Ursprung im nördlichen Friedehorst, überbrückt die bisherige Grenze zum ehemaligen Kasernengelände gleichermaßen wie die Peenemünder Straße und verläuft bis an die südliche Grenze des Grundstückes an der B75. Dieser Brückenschlag verwebt alt und neu, Nord und Süd, Friedehorst und Gesundheitspark mit flankierenden Boulevards und baumbestandenen Alleen, die wie Finger ineinander greifen.
Die Planung für den Gesundheitspark berücksichtigt im Wesentlichen die vorgefundene Infrastruktur der ehemaligen Wilhelm-Kaisen-Kaserne. Grundlage des daraus entstehenden Konzeptes ist die Verwebung der vorhandenen Infrastruktur mit den bestehenden Wegen und Straßen des Friedehorst-Geländes

Arbeitnehmerkammer in Bremerhaven

Neuer Hafen, 27568 Bremerhaven
Neubau des Beratungs- und Bildungszentrums der Arbeitnehmerkammer in Bremerhaven
Die Arbeitnehmerkammer des Landes Bremen beabsichtigt auf dem Areal "Neuer Hafen" in Bremerhaven ein Dienstleistungsgebäude mit Veranstaltungs-, Seminar-, Unterrichts-, Büro- und Verwaltungsräumen zu errichten.
Der geplante Baukörper nimmt Bezug zu den benachbarten Baukörpern und setzt die typologische Reihung der Timeportgebäude auch zur Stadtseite fort.
Frühe Einblicke in das Haus, das große Öffentlichkeit vermitteln soll, charakterisieren ein rundum offenes Gebäude, dessen Erschließung aus der Fortsetzung der Sonnenstraße erfolgt und den Besucher fast fließend in ein großzügiges, mehrgeschossiges Foyer führt. Dieses dient als Pausenzone der angrenzenden Seminar- und Kultursäle. Der Luftraum, der die unteren drei Ebenen der Wirtschafts- und Sozialakademie miteinander verbindet, unterstreicht zudem die vorherrschende Offenheit und Großzügigkeit.
Neben den kopfseitig angeordneten großen Seminar- und Medienräumen mit Ausblick zum Hafen und zur Stadt und den Verwaltungs- und Bürogebäuden an den Längsfassaden gibt es im Erdgeschoss ein Café.
Ein durchgängiges Raster, das auf dem Grundmodul des Bürorasters basiert, gliedert die Fassade sowohl vertikal als auch horizontal und bildet ein ruhiges, aber dennoch eigenständiges Fassadenbild über die gesamte Hülle. Die Fassadenelemente werden als Sichtbetonfertigteile hergestellt, reagieren somit auf die hafentypologischen Vorbilder früherer Gewerbearchitekturen und transformieren sie in eine zeitgemäße Formensprache an diesem Standort.

Neubau Bremer Landesbank

Domshof, 28195 Bremen
Neubau des Gebäudes der Bremer Landesbank mit einer Bruttogeschossfläche von ca. 25.000 m2 am Domshof in Bremen
Das Grundstück der Bremer Landesbank liegt inmitten der historischen Bremer Altstadt, benachbart zum Weltkulturerbe des St. Petri Doms, des Neuen Rathauses und der Kirche Unser Lieben Frauen.

Mit großem Respekt vor dieser historischen Umgebung einerseits, aber auch mit einer selbstbewussten Eigenständigkeit andererseits besetzt der Neubau der Bremer Landesbank die südwestliche Ecke des Grundstücks und vermittelt zwischen der opulenten Dachlandschaft des Stammhauses am Unser Lieben Frauen Kirchhof und den zurückhaltenden Dächern am Domshof. Der Entwurf führt die Dachform des denkmalgeschützten Bestandsgebäudes fort und mündet diese in eine volumetrische Erhöhung des Baukörpers zum Domshof hin. Diese Eckbetonung gliedert zum einen die Fassaden und entspricht somit der historisch bedingten, kleinteiligeren Parzellierung, zum anderen entspricht es dem räumlichen Abschluss der früheren Loose Bank.

Der Neubau der Bremer Landesbank rückt durch seine ausgeprägt südliche Ecke dichter an das Neue Rathaus und engt somit den Stadtraum an dieser Stelle bewusst ein, so dass zwischen dem Domshof und dem Blumenmarkt eine stadträumliche Verengung entsteht und die beiden Plätze differenziert wahrgenommen werden.

Entschiedener als der jetzige Bestandsbau der Bremer Landesbank schließen wir die Platzkante vom Domshof zum neuen Rathaus, eine differenziertere Wahrnehmung der Plätze wird somit möglich, eine Abgrenzung der öffentlichen Räume definiertes Ziel der städtebaulichen Setzung. Erdgeschossige Arkaden sind typologische Bestandteile der historischen Stadthäuser der Bremer Altstadt und ermöglichen eine fußläufige, wettergeschützte Verbindung vom Domshof zum Liebfrauenkirchhof trotz der oben beschriebenen Einengung. Gleichermaßen ermöglichen die Arkaden eine Öffnung des neuen Bankgebäudes zum Domshof, der Zugang zum Haupteingang verläuft fließend aus dem öffentlichen Platz, die gewerbliche Einheit (Cafe oder Geschäft) hat eine überdachte Vorzone, der Platz erlebt ein höheres Maß an Öffentlichkeit. Auch der Zugang zum Selbstbedienungsbereich am Liebfrauenkirchhof erhält über die Arkaden eine räumliche Vorzone und Übergangsbereich zum öffentlichen Raum.

Der neue Baukörper hält sich auf Grund der Vielzahl an unterschiedlichen Formensprachen der Nachbargebäude in seiner Fassadengestaltung bewusst zurück und tritt auf Grund der städtebaulichen Setzung dennoch selbstbewusst gegenüber den historischen Gebäuden vor Ort auf. Die Fassade entspricht mit ihrem Grundraster den inneren Anforderungen des Hauses und zeigt sich als ruhige Ansicht. Die Fassade wird vertikal gegliedert in Sockelzone, Korpus und Dachgeschoss und reagiert somit auf die vorgefundenen Typologien der Bestandsgebäude am Domshof. Sie orientiert sich in ihrer materialen Ausgestaltung des Wesersandsteins an ihren regionalen Handwerklichkeiten und räumlichen Bezügen.

Christiane–Herzog–Schule in Neuwied

Neuwieder Straße 21 b, 56566 Neuwied
Neubau einer Grundschule mit Förderschwerpunkt motorische Entwicklung

1. Städtebau
Das Konzept der Christiane-Herzog-Schule nutzt die Tiefe des Grundstückes für seine überwiegend erdgeschossige Raum- und Hofabfolge. Die städtische Präsenz ist jedoch von zweigeschossigen Volumen, welches sich um den ersten Eingangshof gruppiert, um die Höhe der vorhandenen Bebauung gleichermaßen zu respektieren wie die Körnung vorhandener Baukörpergrößen des städtischen Umfeldes.

2. Drei Höfe
Drei Höfe unterschiedlichen Charakters gliedern die Schule in differenzierte Bereiche: sie lassen Tageslicht in alle Erschließungszonen scheinen, stellen kommunikative Außenbereiche dar, die gleichermaßen „im Gebäude“ sind, bieten Schutz und dennoch Außenkontakt und ermöglichen Bewegungs- wie Entspannungszonen innerhalb des Schulalltags.
So betritt der städtische Besucher die Schule über den Eingangshof, welcher sich zweigeschossig erhebt und terrassierend zum Obergeschoss aufweitet. Das verbindende Dach bietet Schutz und lässt die mäandrierende Fassadenöffnung fließend den geöffneten Baukörper schließen. Das offene Foyer bietet direkten Sichtbezug in das Innenleben der Schule und Verständnis für die angrenzenden Wegebeziehungen.

Der Alltagsverkehr des Be- und Entladens der Busse vollzieht sich am zweiten Pausenhof. Diese mittige Öffnung des Hauses orientiert sich zum äußeren, grundstückseigenen Erschließungsweg und bietet eine ausreichende überdachte Zone, um die komplexe Abwicklung von täglichen Fahrdiensten zu ermöglichen: Ein lichtdurchströmtes, aber witterungsgeschütztes Vordach ermöglicht genügend Vorraum als Übergang von außen und innen. Schüler und Lehrer sind im angrenzenden Foyer gleichermaßen empfangen wie der städtische Besucher aus dem südlichen Hof und stehen an zentraler Stelle der hausinternen Bewegungsabläufe. Dieser Pausenhof bietet viel Raum an frischer Luft und Tageslicht, ist aber geschützt vor Witterung zum Spielen oder Entspannen.

Räumlich gleichen Ausmaßes, aber gänzlich anderen Charakters zeigt sich der nördliche Hofgarten: vierseitig umschlossen bietet er dennoch Außenbezug nach Osten und dient der Tageslichtführung in die flankierenden Erschließungsbereiche. Geschützte Pflanzbeete bieten visuelle und akustische Entspannungszonen und Raum für schuleigene Gartenprojekte.

Alle drei Höfe stehen in komplexer, räumlicher Abfolge der Wegestrukturen im Haus und ermöglichen einfachste Orientierung aufgrund der Abfolge von Sichtbeziehungen von Hof zu Hof.

3. Interne Erschließung
Zentraler Orientierungsschwerpunkt ist das Foyer, welches von zwei angrenzenden Höfen sowohl von der Straße als auch vom seitlichen Eingang erschlossen wird. Alle zentralen Lager- und Versorgungsräume befinden sich unmittelbar angrenzend, bevor der Besucher zu den Unterrichtsräumen gelangt, welche sich durchgängig im Erdgeschoss befinden.

Um den südlichen, offenen Hof gruppiert sich der Bildungsgang GANZHEITLICHE ENTWICKLUNG GE, um den nördlichen, geschlossenen Hofgarten gruppiert sich der Förderschwerpunkt LERNEN mit Anschluss zum äußeren Sportfeld.

Die obergeschossigen Räume werden unmittelbar aus dem zentralen Foyer erschlossen und beinhalten Sonderlehrräume geringerer Nutzungsfrequenz (ohne Alltagsbezug) sowie Räume für die schuleigene Verwaltung.

4. Fassade
Der skulpturale Baukörper erhält eine weiß geputzte Fassade, welche sich in ihrer (Baukörper o. Fassade) Materialität an der umgebenden städtischen Typologie orientiert: Mäandrierende Fensterbänder gliedern diesen Baukörper in dynamische Proportionen und reagieren auf Bewegungsabläufe in die Höfe und vor Einblicken von zu schützenden Räumen. Vertikale, farbige Glaslamellen rhythmisieren diese Fensterbänder einerseits und lassen ein lebendiges Farb- und Schattenspiel andererseits entstehen. Darüber hinaus bieten die teils beweglichen Lamellen Schallschutz zur Neuwieder Landstraße und Sonnenschutz zu allen betroffenen Fassadenseiten.

Hafenkante Bremen

Kommodore-Johnson-Boulevard, 28217 Bremen
Baufeld F14 – Wohnen an der Weserpromenade
Die im Rahmen des bundesweiten Einladungswettbewerbs entworfenen vier Baukörper gruppieren sich 5- und 4-geschossig straßenbündig um eine gemeinsame grüne Freifläche. An quartiersbildenden Eckpunkten sind die Gebäudeköpfe überhöht ausgebildet. Sie stärken somit zum einen die Ensemblebildung des Baufeldes, zum anderen entsteht innerhalb des Städtebaus eine Herausarbeitung markanter Punkte am Platz und Wasser.
Die Zielsetzung des Entwurfs ist, die Besonderheit des Ortes mit seiner Lage am Wasser zu unterstreichen und jeder Wohnung den freien Blick auf die Weser zu gewähren. Um dies zu ermöglichen verjüngen sich die Baukörper zur Weser hin und geben somit für alle Wohnungen den Blick auf das Wasser frei.
Die Gebäudekanten des Baufeldes stellen nach außen zum Stadt- und Straßenraum klare, präzise, harte Kanten dar, während sich die Gebäude zum grünen Freiraum weich faltend öffnen, um Weserblick und Sonne „einzufangen“.
Alle vier Gebäude werden von außen über die Haupt- und Querstraßen bzw. über den Platz erschlossen. Die Eingangsbereiche springen entgegen der sonst gehweg-bündigen Hauskante leicht zurück, so dass klar erkennbare und geschützte Eingangssituationen entstehen.
Die Organisation der Grundrisse basiert auf einem orthogonalen Raster, welches sich ausschließlich in den Wohnbereichen zur grünen Mitte hin zu einer freieren Fassadenform entwickelt. Die Wohnungen sind sowohl in klassischer Aufteilung (Wohn-, Schlaf- und Arbeitsraum), wie auch als freie und großzügigere Grundrisslösung nutzbar.

Stephanitorsbollwerk

Stephanitorsbollwerk, Bremen
Neubau von zwei Bürogebäuden am Stephanitorsbollwerk in Bremen

Im Rahmen eines internationalen Realisierungswettbewerbs galt es für das erweiterte Wettbewerbsgebiet ein Leitbild für die städtebauliche Ordnung und ein Quartier mit eigenem Charakter und übergeordneter Einbindung in die Überseestadt zu entwickeln.

Die neue Bebauung entwickelt sich entlang der Straße mit 5-geschossigen, straßenparallelen, dicht angeordneten Baukörpern und entlang des Weserufers mit Durchblick bietenden Porthäusern.
Durch die versetzte Anordnung der Baukörper ergeben sich sowohl für die Gebäude in zweiter Reihe, als auch für den inneren neuen Erschließungsraum eine Vielzahl von Durchblicken und Ausblicken auf die Weser.
Die beiden zu entwerfenden neuen Bürogebäude bilden durch die baukörperliche Überhöhung und die stadträumliche Verengung den Auftakt des neuen Quartiers.

Beide Häuser werden auf Grundlage eines Hoftypus entworfen und ermöglichen damit die Organisation von neuen Arbeitswelten um einen Lichthof herum. Prägendes Element dieser neuen Arbeitswelten sind in beiden Häusern die durch die Lichthöfe hervorgehobenen kommunikativen Bereiche. Die Nutzer der Häuser erleben die Gebäude somit immer wieder aufs Neue und dennoch stetig über den gleichen Innenhof mit einem hohen Orientierungswert. Einblicke in die Arbeitswelten des Unternehmens einerseits und Ausblicke auf die Weser andererseits prägen den Charakter der räumlichen Bezüge innerhalb eines Hauses. Differenzierte Baukörpertiefen und wechselnde Anordnung der Gebäudeflügel ermöglichen somit verschiedenste Arbeitsformen für klassische Einzelbüros, Kombibüros und Großraumbüros.

Weserufer

Überseestadt, 28217 Bremen
Wohnen am Wasser – Neubau von zwei Wohnungsbauten in der Überseestadt Bremen

Hotel am Bredenplatz

Bredenstraße 2, 28195 Bremen
Neubau eines Vier-Sterne-Plus-Hotels am Bredenplatz in Bremen

Das Grundstück für den Neubau eines Hotels der 4-Sterne Kategorie befindet sich in unmittelbarer Nähe zum historischen Marktplatz mit Rathhaus (Weltkulturerbe), Roland, Dom und Schütting. Der Standort liegt damit im Zentrum des historisch-touristischen Bereiches der Freien Hansestadt Bremen.

Durch die Höhenentwicklung, welche die vorhandene Silhouette an der Martinistraße bewusst aufgreift und modulierte Höhenreduzierungen in die rückwärtigen Höfe der Böttchergasse erzeugt, schafft er eine stadträumliche Integrität. Die komplexen Anforderungen an stadträumliche Präsenz an der Martinistraße hin zur nachbarschaftlichen Angemessenheit zur Bremer Handelskammer werden somit mit einer baukörperlichen Kubatur beantwortet.

Der Hotelgast betritt das Gebäude an der Bredenstraße, vorbereitet über eine einschwenkende Fassade, geschützt über ein großzügiges, steinernes Vordach und blickgeführt in die tageslichtdurchflutete Foyer- und Lobbyzone. Ein zentraler Lichthof verteilt alle öffentlichen Wege im Haus und stellt die identitätsstarke innenräumliche Mitte des Hauses dar. Von hier werden das erdgeschossige Restaurant und die Bar zum angrenzenden Hof, gleichermaßen Tagungs- und Konferenzbereiche im 1.OG repräsentativ und ausschließlich tageslichtbegleitet erschlossen.
Die klare Geometrie der öffentlichen Erdgeschosszonen über Foyer, Lobby und Restaurant sucht bewusst baukörperlichen Anschluss an das Casino. Somit kann eine spätere Erweiterung räumlich strukturiert gegliedert in das vorhandene Grundrisskonzept des Erdgeschosses integriert werden.

Die Typologie der Fassadenstruktur ist bewusst steinern und assoziativ zur historischen Umgebung plastisch modelliert. Großformatige Fensteröffnungen in liegenden Formaten rhythmisieren lebendig alternierend eine texturhafte Lochfassade aus Kalkstein mit außen bündigen Festverglasungen und zurückspringenden, geschlossenen Öffnungsflügeln in tiefer Leibung. Die Fassade endet nicht an der Traufe sondern überzieht die oberen Geschosse auch oberhalb des Rücksprunges, somit wird der modellierte Charakter vollendet.
Die über zwei Zimmerachsen verlaufenden Fensteröffnungen mutieren im Staffelgeschoss zu Loggien für die luxuriösen Studios, eine Qualitätssteigerung mit Weserblick zur Westsonne.

Siemenshochhaus in Bremen

Contrescarpe 72, 28195 Bremen
Bauleitung für der Modernisierung des Siemenshochhauses in Bremen im Auftrag von gernot schulz:architektur, Köln

Das 1965 errichtete und unter dem Namen „Siemenshochhaus“ bekannte Gebäude liegt in der Bremer Innenstadt in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof. Aktuell wird es durch den Bremer Senat als Verwaltungsgebäude verschiedener senatorischer Ressorts genutzt. Es erstreckt sich neben Unter- und Erdgeschoss über 15. Obergeschosse und hat eine mittlere Höhe von 60m über dem Erdreich.

Gegenstand der Maßnahme war die energetische Modernisierung der Fassade unter Berücksichtigung des Wunsches nach öffenbaren Fenstern und die Modernisierung der technische Ausstattung mit zeitgemäßer, energiesparender Technik unter Beachtung der gültigen Bürokomfortstandards.

Das Modernisierungskonzept berücksichtigte neben den technischen und energetischen Anforderungen auch die architektonischen und städtebaulichen Aspekte. Durch den Rückschnitt der auskragenden Geschossdecken bis zum Randunterzug blieb die Gebäudekontur auch bei dem neuen wärmegedämmten Fassadenaufbau bestehen, so dass ein weitestgehend unverändertes Erscheinungsbild der Fassade erhalten geblieben ist.

Waldemar-Koch-Brücke

Überseemuseum Bremen, 28195 Bremen
Neubau einer Fußgängerbrücke zwischen dem Überseemuseum und dem Übermaxx

Förderschule im Oslebshauser Park

Am Oslebshauser Park 01.03.07, 28239 Bremen
Erweiterungsbau des Förderzentrums im Oslebshauser Park

Der Schulkomplex besteht nach dem Abbruch des Verbindungsbaus aus drei heterogenen Einzelgebäuden ohne räumliche Bezüge.

Ziel des Entwurfs ist es, durch Gestaltung eines geordneten Außenraums die Einheit aller Schulbauten zu stärken. Das Ordnungsprinzip wird durch Geometrie und Lage des Hauptgebäudes vorgegeben und in der Kubatur des Ersatzneubaus und des Foyers an der Villa fortgeführt. 

Die bestehenden Gebäude werden durch den zweigeschossigen Ersatzneubau und das Foyer ergänzt. Der Ersatzneubau nimmt die bestehende Gebäudekanten und -höhen auf und stärkt die Zusammengehörigkeit des Ensembles. Die Kubatur des Foyers für Villa und Mensa folgt dem Ordnungsprinzip des Außenraums und stärkt die Einbindung dieses Schulbereichs in das Ensemble. Die Klassenräume des Ersatzneubaus sind spiegelsymmetrisch entlang eines mittleren Flurs angeordnet. Zwischen den Klassenräumen ist eine direkte Verbindung durch zweiflügelige Türelemente herstellbar. Sitznischen in der Trennwand zwischen Klassenräumen und Flur gliedern den Flur und schaffen Aufenthaltsqualität.

Der Eingang des Ersatzneubaus liegt in der Verlängerung des Schulhofzugangs vom Oslebshauser Park und ermöglicht eine schnelle Orientierung für Besucher und Nutzer. Unmittelbar am Eingang befindet sich der Treppenraum zur inneren Erschließung. Ein weiterer Gebäudezugang befindet sich in der Verlängerung des Flurs, die der Wegeverbindung zum Foyer an der Villa entspricht.

Im Obergeschoss liegen Fachunterrichtsraum und Sammlungsraum für naturwissenschaftlichen Unterricht unmittelbar nebeneinander. 

Sowohl für den Ersatzneubau als auch das Foyergebäude sind hinterlüftete Klinkerfassaden geplant. Das Ziegelmaterial greift die vorhandenen Materialien von Hauptgebäude und Mensa auf, so dass durch die Materialwahl die Ensemblewirkung gestärkt wird.

Universum Science Center

Wiener Straße 1a, 28359 Bremen
Erweiterung des Universums Bremen

schuppen eins in der Überseestadt Bremen

Konsul-Smidt-Straße 10, 28217 Bremen
Umbau des historischen Lagergebäudes „schuppen eins“, Umstrukturierung von 25.000 qm Lagerfläche in ein Technik- und Erlebniszentrum für historische Fahrzeuge im Erdgeschoss sowie Wohn- und Büroflächen im Obergeschoss

Die Überseestadt Bremen mit dem alten Hafenrevier rechts der Weser entwickelt sich zunehmend zu einem pulsierenden Stadtteil.

Direkt am Europahafen gelegen kommt dem „schuppen eins“ mit seiner markanten Architektur für die weitere Entwicklung der Überseestadt eine herausragende Bedeutung zu.

Dieses hafenbezogene Kulturdenkmal in seiner ursprünglichen Industriearchitektur zu bewahren und der heutigen Zeit anzupassen steht bei der Umwandlung von ca. 25.000 qm Nutzfläche im Vordergrund. Das neun Meter hohe Erdgeschoss wird durch eine großzügige Eingangssituation und durch einen durchlaufenden Boulevard erschlossen und bietet ein beeindruckendes Ambiente für eine historische Automobilausstellung. Hier werden zukünftig Oldtimer ausgestellt, restauriert, gewartet, gelagert und verkauft.

Im Obergeschoss des Schuppens entstehen großzügige Büro- und Wohnlofts. Die Nutzer gelangen über einen geräumigen Autolift direkt mit ihrem Fahrzeug in das Obergeschoss. Dieses wird mit seiner Tiefe von über 50 Metern durch eine in das Volumen eingeschnittene Straße, die von mehreren Plätzen zur Gliederung des Gebäudes aufgeweitet wird, erschlossen.

Wohnen zwischen den Flüssen

Wasserkunst 9, 28199 Bremen
Neubau von zwei Wohngebäuden mit 38 Wohnungen und Tiefgarage auf dem Stadtwerder

Der Stadtwerder in Bremen ist eine Halbinsel, die sich auf einer Länge von 6 km nördlich der Neustadt bis nach Habenhausen zwischen der Weser und der Kleinen Weser erstreckt.

Im mittleren Teil der Halbinsel entsteht neben dem 1871–73 im historistischen Stil errichteten Wasserturm, der umgangssprachlich aufgrund seiner besonderen Form als „Umgedrehte Kommode“ bezeichnet wird, ein neues Stadtquartier, das durch seine zentrale Lage in der Stadt und die gleichzeitige Nähe zur Natur und zum Wasser besonders interessant und attraktiv ist.

Die Gestaltung dieses neuen Stadtquartiers stellt nach einer fast 15-jährigen Entwicklungsphase eines der wichtigsten innerstädtischen Bauprojekte Bremens dar.

Im Herzen dieses neu gestalteten Quartiers befindet sich das Gebäudeensemble RIVA I und RIVA II von Westphal Architekten BDA. Grundlage für die Planung war der erste Preis eines internationalen Architektenwettbewerbs von 2009.

Die Baukörper flankieren den Abschluss des zentralen Grünbereiches vor der umgedrehten Kommode und stehen symbolisch für die Bedeutung des öffentlichen Freiraumes auf dem zukünftigen Stadtwerder, ist dieser doch erst nach Fertigstellung dieses städtebaulichen Projektes für alle Menschen wirklich zugängig und erlebbarer Bestandteil der Innenstadt von Bremen.

Die wesentlichen Entwurfs- und Gestaltungsmerkmale sind bei beiden Häusern gleich: ein bewusst großzügiger Eingangsbereich führt aus dem öffentlichen Raum des Stadtwerder in ein tageslichtdurchflutetes Treppenhaus, welches in die fünf Etagen der Wohnhäuser und seiner jeweils 19 Wohnungen leitet.

Das Tageslicht begleitet den Nutzer weiter auf dem Weg nach Betreten der Wohnungen, welche wahlweise zwei, drei oder vier Zimmer haben und entweder zur „Kleinen Weser“ oder zur „Umgedrehten Kommode“ orientiert sind.

Loftartiges Wohnen mit fließenden Übergängen zwischen den einzelnen Nutzungszonen ist hier gleichermaßen möglich wie klar abgegrenzte Räume innerhalb der Wohnungen, welche von 65 bis maximal120 qm groß sind.

Eines haben alle gemeinsam: tageslichtdurchflutete Räume mit bodentiefen Fenstern, großzügige Terrassen und einen atemberaubenden Blick über den Stadtwerder.

Die Fassaden vermitteln Einheit und Vielfalt gleichermaßen:

Einheit aus der ruhigen, hell strukturierten Körnung des Putzes, Vielfalt aus den anthraziten Fensterelementen, die mäandrierend und alternierend reagieren auf die individuellen Bedürfnisse der dahinter wohnenden Menschen.

Kindertagesstätte in Bremen Osterholz

Sudwalder Straße/Ehlersdamm, 28307 Bremen
Neubau einer 4-zügigen Kindertagesstätte in Bremen Osterholz

Die St. Petri Waisenhausstiftung hat auf ihrem Grundstück in Bremen Osterholz zwischen Sudwalder Straße, Ehlersdamm und Osterholzer Feldmark, wo sich bereits bereits verschiedene Einrichtungen befinden, die der Betreuung von Kindern und Jugendlichen, heilpädagogischen Tagesgruppen, sozialpädagogischer Familienhilfe u.ä. Nutzungen dienen, eine 4-zügige Kindertagesstätte errichten lassen.

Auf der südöstlichen Grundstücksgrenze, angrenzend an den Fleet und die Osterholzer Feldmark, erschlossen über den Ehlersdamm, platziert sich der neu geschaffene Baukörper der Kindertagesstätte. Er nimmt mit seinen Abmessungen von ca. 45 x 20 m die Flucht der bestehenden Gebäude am Ehlersamm auf und bildet somit den südwestlichen Abschluß des Gebäudeensembles.

Die Kubatur paßt sich mit einem Vollgeschoss und einem geneigten Dachgeschoß in Abmessung und Höhenentwicklung an die umgebende Bebauung an. Zur Straße hin zeigt sich das Gebäude als eingeschossiger Baukörper mit einem überhöhten Dachgeschoß, zum Garten entwickelt sich dieses im Bereich der Gruppenräumen zu einem Vollgeschoss. Durch seine abgeschrägte Grundrissgeometrie und seine allseitig Wand und Dach umschliessende Haut aus vorgehängten farbigen Fassadenplatten erhält das Volumen einen skulpturalen Charakter. Dieser wird unterstützt durch die Anordnung von grossen, bildhaften Fensterelementen.

Im Inneren gliedert sich der Bau in die folgenden drei Einheiten:Der mittlere Bereich nimmt die eigentlichen vier Gruppenräume - zwei pro Ebene - auf. Diese orientieren sich zum Garten nach Südosten und sind verbunden durch zentral gelegene Wasch- und Schlafräume, die von beiden Gruppen genutzt und eingesehen werden können.

Die Gruppenräume im Erdgeschoss haben über vorgelagerte Terrassen ebenerdigen Zugang in den Garten. Die beiden Gruppenräume im Obergeschoß haben je eine Dachterrasse mit vorgelagerten Außentreppen, über die die Kinder ebenso - auf direktem Wege - in den Garten gelangen.

Nördlich dieser zentral angeordneten Gruppenräume befinden sich im Erdgeschoß Therapie- und Büroräume, im Obergeschoss ein Differenzierungsraum.

Südlich davon ein ca. 80 m2 großer Mehrzweckraum, der sowohl von den Kindergruppen, als auch - unabhängig vom Kindergartenbetrieb - zu anderen Zwecken genutzt werden kann. Diesem vorgelagert ist eine eigene Terrasse, die sich zum Fleet hin nach Süden orientiert. Im Geschoss darüber liegt eine der beiden Dachterrassen mit einem angrenzenden Musikraum.

Die horizontale Erschließung dieser drei Einheiten erfolgt über einen mittig angeordneten Flur, der parallel zum Ehlersdamm verläuft. Dieser weitet sich an wichtigen Punkten im Haus zu „Plätzen“ und Vorzonen auf und gliedert somit die Länge des Gebäudes auch im Inneren. Derartige Bereiche sind zum Beispiel die Garderoben der Kinder als Entree für die Gruppenräume, die Spielarena, der Mehrzweckraum oder die Wartezone im Therapierbereich.

Die vertikale Erschließung im Haus erfolgt durch eine zentral gelegene zweiläufige Treppe, deren Treppenauge als großzügige „Spielarena“ mit Sitzstufen ausgebildet ist. Diese kann sowohl zum Spielen und Klettern als auch als „Auditorium“ zum Vorlesen oder für besondere Aktivitäten genutzt werden.

Eine weitere Möglichkeit der vertikalen Erschließung bietet der behindertengerecht Aufzug. Dieser ermöglicht zum einen den barrierefreien Transport von gehbehinderten Menschen, zum anderen erleichtert er auch den alltäglichen Essentransport von der Küche des Nachbarhauses in die geschoßweise angeordneten Pantryküchen bzw. Gruppenräume.

Die Gruppen und Therapieräume orientieren sich nach Südwesten zum parkartigen Garten, zum Ehlersdamm hin sind Nebennutzräume wie WCs, Küche und Lagerräume bzw. Büro und Personalraum für die Mitarbeiter angeordnet.

Das Gebäude ist im Inneren licht und hell. Selbst die mittig angeordneten Flure erhalten im Erdgeschoss durch das große Treppenhausfenster und im Obergeschoss durch die Fenster entlang der Dachterrassen viel Tageslicht.

Umbau Waldbühne

Parkallee, 28209 Bremen
Umbau und Erweiterung der Waldbühne im Bremer Bürgerpark

1. Umgang mit dem historischen Bestand

Identitätsprägend für die Waldbühne ist der historische Hauptbau in seiner scheinbar vierseitigen Gleichheit, ungerichtet und zentral orientiert in seiner äußerlichen Wahrnehmung und Einzigartigkeit.
Wir befreien aus diesem Grunde den Hauptbau von allen störenden Anbauten. Nur so entspricht das Gebäude seinem Anspruch als ungerichtetem Idealtypus und wird seinem architektonischen und baugeschichtlichen Anspruch gerecht.

2. Räumliche Platzierung des Erweiterungsbaus

In respektvollem Abstand einerseits als auch selbstbewusster Sprache andererseits dockt der Erweiterungsbau mittels eines gläsernen Verbindungsgangs rückwärtig an die Waldbühne an. Die linear verlaufende Anordnung des neuen Pavillons bildet einen räumlichen Rücken für die gastronomisch gleichermaßen wichtigen Außenbewirtungsplätze und ermöglicht eine klare Gliederung der Funktionen: Anlieferung und Küche im nördlichen Bereich, Gastraum und Bühne im südlichen Bereich des Geländes.
Die Qualität der gastronomischen Außenräume wird durch die Ausbildung des rückwärtigen Pavillons deutlich gestärkt:
- der nördliche Freiraum hat die Nähe zum Kinderspielplatz und einer in den Erweiterungsbau integrierten Außentheke
- der südliche Freiraum bietet Südwestsonne, möglichen Sichtkontakt zum neuen Gastraum im Erweiterungsbau, dichten Bezug zur integrierten Bühne und räumliche Verbindung zum neu entstehenden Bootsanleger.

3. Materialität und Gestaltung

Das vorgefundene konstruktive Konzept der historischen Waldbühne wird im Neubau aufgegriffen und fortgeschrieben: Der vorhandene massive Sockel setzt sich im Erweiterungsbau fort und bietet eine Erschließung auf gleichem Niveau. Die Holzkonstruktion des historischen Gastraumes wird ebenfalls konstruktiv und gestalterisch fortgeschrieben und in zeitgemäßer Formensprache entwickelt.
Die geometrische Übernahme vorgefundener Höhen findet ihren oberen Abschluss in dem Höhenbezug zum oberen „Kämpfer“  des historischen, dekorativ ausformulierten  Konstruktion vom Waldschlösschen.
Weitgehend reduziert auf das Wesentliche zeigt sich die neue Fassade des Erweiterungsbaus: Eine geschosshohe und konstruktiv wirksame Lamelle verkleidet die Fassade und verändert mittels Drehung ihre Richtung. Somit entsteht eine eigenständige Fassadentypologie trotz der ansonsten übernommenen konzeptionellen Bezüge zum Altbau.

4. Bauen im Park

Ein Höchstmaß an Sensibilität ist geboten, wenn im Bürgerpark neu gebaut wird: Die kulturhistorische Bedeutung des Parkdenkmals verlangt eine architektonische Haltung, welche mehr Landart als Architektur darstellt und auch von innen die Korrespondenz zu dem besonderen Ort jederzeit erlaubt.

Außen und Innen verschmelzen aber nicht nur über die Fassade sondern auch über die Integration der Bühne, ein Ort, der Beides leistet: Außenraum im Haus und Innenraum im Freien.

Kaufhalle Bremen

Am Brill, 28195 Bremen
Umbau eines bestehenden Kaufhauses am Brill in ein Einzelhandel- und Dienstleistungszentrum

Das bestehende Kaufhaus am Brill soll in eine Einzelhandels- und Dienstleistungszentrum umgebaut werden.

Der Entwurf arbeitet mit der vorhandenen Struktur des Altbaus und hüllt diese in ein neues Gewand. Diese neue Hülle setzt sich aus zwei Schichten zusammen:

Die Innere besteht aus einer regelmäßigen, vertikal gegliederten Pfosten-Riegel-Konstruktion, die Äußere aus einer durchlässigen, horizontal geteilten, in Teilbereichen farbig eingefärbten Glashaut mit offenen Fugen. Im Zwischenraum ist je nach Nutzung und Himmelrichtung ein Sonnenschutz vorgesehen.

Durch diese „Schichtung“ und Überlagerung der Materialien unterschiedlicher Transparenz und Farbigkeit zeigt sich das Projekt je nach Tageszeit als strukturiertes Gebäude mit Analogien zum städtebaulichen Umfeld oder als transparent farbig schillernde Skulptur.

Zum Stadtraum „Am Brill“ wird die alte Kaufhalle um drei Geschosse auf sechs Vollgeschosse aufgestockt. Sie reagiert somit auf die Höhe der städtebaulichen Umgebung und wird auch in die Ferne in den Stadtraum wirksam. Im Bereich der Nachbargebäude bleibt das Staffelgeschoss nahezu erhalten und nimmt somit die Höhen der direkten Nachbarn auf.

Die Kubatur nimmt im Bereich der Martini– und Hutfilterstraße die Flucht der Nachbarn auf und schiebt sich ab dem 1. Obergeschoss in den Stadtraum zum Brill. Die neue Hülle spielt mit den vorhandenen Gebäudekonturen des Altbaus und vermittelt dies dem Betrachter durch den an den Kanten entstehenden Faltenwurf.

(Der Haupteingang der Kaufetagen befindet sich in der Fußgängerzone in der Hutfilterstraße. Die Läden werden zusätzlich über zwei Nebeneingänge vom Brill und der Martinistraße erschlossen. Die Anlieferung in der Martinistraße bleibt erhalten. Die Büros werden durch einen separaten, repräsentativen Eingang in der Hutfilterstraße erschlossen. Der Eingang wurde entgegen der Auslobung hier angeordnet, um eine Querung der Anlieferung und die Nähe zu Müll und technischer Infrastruktur zu vermeiden.

Die Erschließung der öffentlich zugänglichen Bereiche erfolgt durch einen, im Eingangsbereich großzügigen, sich von der Hutfilter- zur Martinistraße verjüngenden Treppenraum, der in jedem Geschoss erlebbar ist.

Die Büroetagen im 4. und 5. Obergeschoss werden durch ein separates Treppenhaus erschlossen, das für die anderen Etagen im Brandfall als Fluchttreppenhaus dient. Angrenzend an den Lastenaufzug im Bereich der Anlieferung kann das Treppenhaus optional um ein Zweites ergänzt werden, um kürzere Wege für die interne Erschließung zu ermöglichen (insbesondere im Kantinenbereich).

Im Erd-, Unter- und 1. Obergeschoss befinden sich Läden. In den Plänen ist die Variante 1 Laden / Geschoss dargestellt, andere Flächenkombinationen sind möglich.

Die Kantine befindet sich im 2. Obergeschoss über den Läden und wird von der großen Erschließungsachse erschlossen, so dass sie von der Öffentlichkeit erlebbar und nutzbar ist.

Im 3. Obergeschoss befinden sich Konferenzräume mit Coffeeshop, darüber im 4. und 5. Obergeschoss zwei Etagen mit Büronutzung.

Die Büros sind entlang der Außenfassaden angeordnet und werden über diese natürlich belichtet und belüftet. Die im Gebäudeinneren liegenden Büros werden durch einen zweigeschossigen Lichthof belichtet und belüftet.)

Mehrzweckgebäude Universität Bremen

Bibliothekstraße 1, 28359 Bremen
Neubau eines Mehrzweckgebäudes für die Universität Bremen

Städtebau

Der Entwurf für das „Grüne Foyer“ der Uni Bremen sieht eine klare Struktur der baulichen Grenzen des öffentlichen Raumes vor.
Die Ost-West-Flanken der Bebauungstypologie fluchten in Nord-Süd-Richtung und geben dem Freiraum eine fluchtende bauliche Begrenzung. Das Mehrzweckhochhaus ist Teil dieser Struktur und schließt durch den zweigeschossigen Sockelbaukörper die bauliche Flucht des „Grünen Foyers“ in angemessener Präsenz und Höhe.

Rückbau

Der bestehende Baukörper soll zu einem solitärhaften Einzelbaukörper mit erdgeschossiger, ebenerdiger Erschließung zurückgebaut werden, dies betrifft insbesondere alle nicht mehr genutzten Brücken-, Balkon- und Treppenanbindungen im 1. Obergeschoss. Die nunmehr hergestellte Kubatur ist klar umrissen und kann ohne Kompromisse in einer energetisch wirtschaftlichen Hülle zusammengefasst werden.


Kontur

Die Nutz- und Eingangszonen werden nach Westen erweitert und begrenzen die städtebauliche Nord-Süd-Flucht vom neuen „Grünen Foyer“ der Universität Bremen. Analog einer Wicklung wird der zuvor begradigte Baukörper mit einer elementierten, teils zweigeschossigen Fassade umhüllt.

Innenraum

Die Hinwendung der Nutzungen zum öffentlichen Raum vermittelt anschaulich die kommunikativen Arbeitswelten nicht nur des Fachbereichs Informatik, sondern auch der Universität Bremen. Diese umschließen U-förmig die bestehenden, eingestellten Sichtbetonkörper des ehemaligen Foyers und flankieren auf beiden Ebenen den repräsentativen Eingangsbereich zum neuen „Grünen Foyer“.


Technische Gebäudeausrüstung

Angestrebt wird eine natürlich belüftet und tagesbelichtete Raumabfolge weitestgehend ohne Kühlung und Zwangsbelüftung. Dies gilt nicht nur für alle Büros, Seminar- und Aufenthaltsräume, sondern insbesondere für die teilweise zweigeschossige, auch mit Arbeitsplätzen versehene Eingangshalle.

Radio Bremen

Diepenau 10, 28195 Bremen
Radio Bremen

Städtebau

Das Innenleben der Stadt war im Faulenquartier bisher erschwert: Verbaut sind die Höfe, anonym und ohne Durchlüftung. Wir öffnen die Höfe, bleiben hoch an den straßenparallelen Baukörpern und reduzieren die Querriegel in der Höhe: Somit öffnen sich die Hofräume, bleiben in Gänze erlebbar und durchlichtet. Die baukörperliche Höhe antwortet auf seinen Nachbarn in angemessener Präsenz, vermittelt Heterogenes an der Faulenstraße und Diepenau und besetzt Leerräume selbstbewusst Am Geeren. Die einzelnen Baukörper des Medienzentrums werden zu skulpturaler Masse modelliert und suchen parallele Nähe zueinander. Eigene Welten in gemeinsamer Identität, das Wechselspiel von Individualität und Universalität der drei Gebäude bildet das Spannungsfeld des architektonischen Leitbildes vom Medienzentrum im Faulenquartier.

Ein Weg im Haus

Den drei Häusern wird ein durchgehender Weg einbeschrieben, welcher übergreifend, identitätsstiftend, infrastrukturell maßgebend und kommunikativ ausstrahlend ist. Dieser Weg entwickelt sich aus den erdgeschossigen Foyers in das 1. Obergeschoss und wird gebäudeübergreifend erlebbar, tageslichtdurchflutet und vertikal fortgesetzt in kommunikativen Arbeitswelten wie Besprechungszonen, Zentralsekretariate, Sozialräume etc. Die bewusste Anordnung dieser kommunikativen Arbeitswelten, jeweils auf der gegenüberliegenden Seite der Höfe als auch auf der gegenüberliegenden Seite des benachbarten Baukörpers, ermöglicht und trägt die Kommunikation über die Höfe und über die Gebäude hinweg. Dieser gezielt gewählte sichtbare Kontakt basiert auf dem Prinzip der visuellen Kommunikation, ohne die Konzentration der eigenen Arbeitswelt zu stören.

Grundriss

Durch die Anlagerung aller vertikalen Erschließungen (Treppen, Aufzüge und Schächte) an die übergreifende Kommunikationsspur entstehen maximale Freiheiten in der Organisation der Obergeschosse. Großraum, Kombityp und Zellenbüros sind in den gewählten Bautiefen gleichermaßen einsetzbar und leicht zu verändern. Der Einbau der Studios Hörfunk ist innerhalb der großmaschigen Struktur flexibel.

Kommunikation nach außen

Erdgeschossig öffnet sich das Projekt großräumlich über drei Foyers:

- als Arbeitseingang zur Faulenstraße,
- als Haupteingang zur Diepenau im Haus Radio Bremen Geeren,
- als öffentlicher Eingang mit Restaurantzugang an der Schlachte.

Radio Bremen und die angesiedelten Medienunternehmen ermöglichen in den Foyers Kontakt zur Öffentlichkeit. Ihre Präsenz in der Stadtmitte muss diese Schnittstelle definieren und gleitend gestalten. Der sicherheitsbezogene Abschluss der Räume an dieser Stelle ist frei wählbar je nach Tageszeit und Anlass, ein Pförtner nach Dienstschluss befindet sich im 1.OG im Hause Geeren.

Vielfalt und Einheit

Einer Trilogie gleichend steht dieses Projekt im Spannungsfeld zwischen Vielfalt und Einheit:

- Eine Medienwelt in drei Häusern.
- Drei verschiedene aber ähnliche Identitäten an einem Ort.
- Trimediales unter einem Dach.


Fassaden

Dem Leitbild von Vielfalt und Einheit folgend wird eine Fassade für alle drei Gebäude entwickelt, welche städtische Individualität und universale Ausdruckskraft ermöglicht.
Die materiale Ausdruckskraft der Fassaden gründet sich auf die Materialien Tonziegel –wahlweise glasiert- und Glas, welche in virtuoser Farbigkeit in drei verschiedenen Variationen eingesetzt werden. Changierend, flimmernd, strengsten Ordnungsprinzipien folgend, wird für jedes Gebäude ein Farbspektrum entwickelt, welches eine eigene Ausdrucksstärke darstellt, gepaart mit großflächigen Fensteröffnungen an städtebaulich markanten Situationen wie z. B. an der Kreuzung Faulenstraße, welche die identitätsgebende stadträumliche Wirkung des Gebäudeensembles weit über die Wallanlagen hinaus ermöglicht.
Das Konzept für das fassadentypologische Erscheinungsbild vermittelt die Arbeitswelt eines internationalen agierenden Medienunternehmens in der Stadt und sucht Analogien sowohl zur städtischen Körnung an diesem Ort, als auch zur Ausdruckskraft eines hochmodern ausgestatteten Medienzentrums. Die drei Gebäude zeigen sich individuell in Farbe, Format, Oberfläche und Fenstergröße, sind ähnlich aber nicht gleich und nicht verschieden zum Nachbargebäude. In der Nachtwirkung zeigt das Gebäude die Eigenschaft einer Arbeitswelt, die 24 Stunden besetzt ist:
Das Medienzentrum zeigt sich farbig leuchtend in der Stadt, im individuellen Wechselspiel der einzelnen Gebäude im städtischen Gefüge.

Gläserne Werft Bremen-Vegesack

Schulkenstraße 2, 28755 Bremen
Gläserne Werft Bremen-Vegesack

Parkhaus Doventor Bremen

Doventorstraße, Bremen
Neubau des Parkhaus Doventor in Bremen

Marina Neuer Hafen Bremerhaven

Marina Neuer Hafen, 27568 Bremerhaven
Marina Neuer Hafen Bremerhaven

Der städtebauliche Entwurf für die Marina am Neuen Hafen in Bremerhaven gliedert sich in zwei uferparallele Bebauungen.

Die Bebauung am Deich setzt sich aus einer regelmäßigen Anordnung der „Deichhäuser“ zusammen. Diese sitzen auf einem 1-2-geschossigen Sockel, der den ruhenden Verkehr beherbergt und als Dachgarten für die Deichbewohner dient. Der dargestellte Grundrisstyp ist vielseitig variierbar, so dass sich daraus unterschiedliche Wohnungstypen und –größen entwickeln. Somit erhalten die Gebäude je nach Ausbildung ihr eigenes erkennbares Gesicht.

Die Bebauung am neuen Hafen setzt sich aus drei Grundtypen und den Endgebäuden zusammen. Auch diese drei Grundtypen sind durch unterschiedliche Orientierung, Ausbildung von Wintergärten und Balkonen sehr differenziert nutzbar und in ihren Kubaturen und Fassaden variierbar.

Durch wechselhafte, die ursprüngliche Zeile auflockernde Anordnung erzeugen sie Rhythmik, die sich im Straßenraum und in der Grünplanung der inneren Erschließung widerspiegelt.

Volksbank Bremen

Domsheide 14, 28195 Bremen
Neubau der Volksbank Bremen an der Domsheide
0 . 3 Büroprofil

Westphal Büroprofil

Büroprofil

Unsere architektonische Haltung basiert auf dem Einfachen, welches aus klaren Strukturen, reduzierten Formen und wenigen auserwählten Materialien entwickelt wird. Wesentliches gestalterisches Element ist hierbei die Modulation von Tageslicht, die Inszenierung von Raumbegrenzungen im Zusammenspiel mit dem Licht und dem Material.

Diese Reduziertheit erfordert besondere Sorgfalt in der Planung und im Detail. Aus diesem Grund bearbeiten wir den gesamten Leistungsumfang vom Berufsbild des Architekten - vom ersten beratenden Gespräch über die Planungs- und Bauphase bis hin zur Übergabe.

Ein zu Beginn entwickeltes klares, konsequentes und individuelles Konzept führt als Leitbild durch alle Planungs- und Realisierungsphasen . Nur durch die intensive und kontinuierliche Begleitung ist die Umsetzung des Entwurfs bis ins Detail gesichert. Wir verstehen unsere Arbeit als ganzheitliches Denken.

In unseren Projekten bearbeiten wir alle raumbildenden, architektonischen sowie städtebaulichen und landschaftsplanerischen Aufgaben, denn nur durch ein intensives Ineinandergreifen der einzelnen Bereiche kann ein ganzheitlich gestaltetes und stimmiges Projekt entstehen.

Wir erklären gute Architektur als kulturellen Beitrag und sehen uns als Architekten mit der Schaffung von Räumen, insbesondere von Stadträumen in der generationsübergreifenden Verantwortung unserer Gesellschaft.

Team

Lennart Breternitz, Dipl.-Ing. Architekt

Margrit Domin, Officemanagerin

Brit Dommes, Dipl.-Ing. (FH) Architektur

PR

Lars Ehm, Dipl.-Ing. (FH) Architekt

Daniel Gueifão, Dipl.-Ing. Architektur

Michael Kratzsch, Dipl.-Ing. Architekt

Fachplaner vorbeugender Brandschutz

Nils Martin, Dipl.-Ing. (FH) Architektur

SiGe-Koordinator

Saeed Samiei, Bachelor of Architecture

Tilman Siegler, Dipl.-Ing. Architekt

Leistungen

alle Leistungsphasen gemäß HOAI §33
Generalplanung
Stadtplanung
Innenausbau
Ausstattungsplanung
Termin- und Ablaufplanung
Kostenplanung nach DIN 276, Kostenverfolgung
Raumbucherstellung
elektronische Bautagebücher
SiGeKo
Fachplanung vorbeugender Brandschutz
Preisrichtertätigkeit
Lehrtätigkeit
Berufspolitik

Veröffentlichungen

Baukonstruktion 7. Auflage

Werner Verlag

ISBN 978-3-8041-5057-7

Mäandrierende Vielfalt

Kindertagesstätte in Bremen

WESTPHAL ARCHITEKTEN BDA

Birkhäuser Verlag

ISBN 978-3-0346-0612-7

Betörender Blick für Tiefseeforscher

Rainer Donsbach

Kindertagesstätte in Bremen-Osterholz

Neubau einer Kindertagesstätte in Bremen Osterholz

ISBN 978-3-00-030428-6

Bunte Spielerker - Kita in Bremen fertig

Glänzende Aussichten fürs AWI

Rainer Donsbach

Zuwachs am Europahafen

Florian Kommer

WESTPHAL ARCHITEKTEN BDA

Birkhäuser Verlag

ISBN 978-3-7643-8445-6

Helle, lichte Architektur für außen und innen

ISBN 978-3-939824-21-3

Heimat für Menschen mit Demenz

Aktuelle Entwicklungen im Pflegeheimbau-Beispiele, Mabuse Verlag

Schönstes Wohnen im Norden

Bauherrenpreis für Bremer Architektur - Elisabethhaus

Wettbewerb Christiane-Herzog-Schule Neuwied

AKJAA Im BDA: Wohin des Weges?

ISBN 978-3-89479-472-9

AWI — Alfred-Wegener Institut Bremerhaven

ISBN 978-3-939401-13-1

Warten auf den Turm am Zipfel

Klaus Mündelein

Umzug in die Gegenwart

Elisabethheim
Rainer Donsbach

Haus im Bürgerpark

Licht als Bestandteil von Architektur

Haus im Bürgerpark

Neugeordnetes Programm

Columbus Cruise Center Bremerhaven

Klaus-Dieter Weiss

Bremen — Wohnheim Adelenstift für ehemals Obdachlose

Sunna Gailhofer

Faserzement und Holz - Pavillon für Tagesstätte in Bremen übergeben

BauNetz-News

Adelenstift in Bremen eingeweiht

Vorträge

Wettbewerbe-Ein Mittel zur Förderung der Baukultur - März 2012

Podiumsdiskussion im Rahmen der Ausstellung "Harm Haslob - Bauten und Projekte aus 40 Jahren"
Podiumsteilnehmer: Bianca Urban, Jost Westphal, Christoph Roselius, Sven Martens, Harm Haslob

schuppen eins – Umbau des historischen Lagergebäudes - November 2011

Vortrag an der Hochschule Bremen (Neustadtwall, AB-Trakt, Raum S5) im Rahmen des Herbstprogramms 2011 des VDI Bremer Bezirksverein und des VSVi Bremen.

Elisabethhaus in Bremerhaven - Juni 2011

Vortrag im Rahmen der Veranstaltungswoche „Stadt.Umbau.Labor.Bremerhaven“

Eternit Fassadenworkshop „Vision 2020“ - Juli 2010

Vortrag im Rahmen des Eternit Fassadenworkshops „Vision 2020“ in Berlin

Werkbericht Westphal Architekten BDA - Dezember 2009

an der Fachhochschule Minden/Bielefeld im Rahmen der Vortragsreihe „report am mittwoch“

Grundlagen des Entwerfens - November 2009

Berufungsvortrag an der Hochschule Bochum FB Architektur

Werkbericht über das Elisabethhaus, Bremerhaven - Januar 2009

anlässlich des „Bremer Landespreises für vorbildlichen Wohnungsbau“ 2008,
Vortrag background Hochschule Bremen

Stadtdialog b.zb - November 2008

Werkbericht über den schuppen eins mit anschließender Podiumsdiskussion
bzb Bremer Zentrum für Baukultur

EUROTOP - September 2008

Vortrag im Rahmen der Informationsveranstaltung der IHK und BIS Bremerhaven

Werkbericht Westphal Architekten BDA - November 2007

an der Hochschule Bochum Lehrstuhl Prof. Gernot Schulz, Vortragsreihe „Architektur: Entwicklung“

Morphologische Wandlungen - Juli 2007

Werkbericht an der Hochschule Oldenburg

Haus im Park – Planen für Menschen mit Demenz - Februar 2007

DEMENTIA FAIR CONGRESS
Congress Centrum Bremen

Haus im Park – Planung und Nutzungserfahrungen - Dezember 2006

Vortrag im Rahmen des Expertenforum „Bauen und Demenz“ in Stuttgart

Architekten und Künstler — Erwartungen und Erfahrungen - September 2006

Vortrag und Podiumsdiskussion Bremer Zentrum für Baukultur b.zb

Das Ungebaute — Provokation für die lokale Baukultur? - November 2005

Podiumsdiskussion im Rahmen der Ausstellung „Für Bremen geplant und nicht gebaut“
„Das Ungebaute — Provokation für die lokale Baukultur?“

Next generation — Tradition fortsetzen oder Aufbruch zu neuen Ufern? - Juli 2005

Podiumsdiskussion im Bremer Zentrum für Baukultur b.zb

Morphologische Wandlungen - Dezember 2004

Background – von der Skizze zum Werk
Vortrag im Rahmen des Masterstudiengang Architektur der Hochschule Bremen
0 . 4 Kontakt

Kontakt zu Westphal

Kontakt

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T. 0421.34975-0
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bei www.german-architects.com

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Anbieter nach § 5 TMG (Telemediengesetz):

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Gesellschaft bürgerlichen Rechts 

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a Umsatzsteuergesetz:
7254803604 

Vertretungsberechtigte Partner:
Birgit Westphal
Jost Westphal
Klaas Dambeck 

Sitz der Gesellschaft:
Hollerallee 6, 28209 Bremen

Bildnachweise:
Klemens Ortmeyer www.ortmeyer.de
Tristan Vankann www.tristanvankann.de

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